Georgische Literaturzeitschrift „Ziskari“

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Aller Anfang ist schwer

In Georgien gab der georgische Dramatiker Giorgi Eristavi 1852 zum ersten Mal die Literaturzeitschrift „Ziskari“1aa (die deutsche Schreibweise variiert: Tsiskari; deutsch: Die Morgenröte) heraus, doch schon zwei Jahre später wurde sie vorerst wieder eingestellt. In den ersten monatlichen Ausgaben beinhaltete die Zeitschrift zeitgenössische Literatur sowie Übersetzungen russischer Literatur aber auch Gedichte früherer Lyriker. Den nächsten Versuch startete Karesselidse 1857,2a  seitdem existiert ist bis heute.

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Verschiedene deutsche Literaten besuchten im 19. Jahrhundert Georgien. Sie beherrschten nicht nur die georgische Sprache sondern waren sehr an der georgischen Literatur interessiert, übersetzten zahlreiche Gedichte, Romane und Erzählungen ins Deutsche. Friedrich von Bodenstedt hielt sich beispielsweise 1843 bis 1845 in Tiflis auf,1ba hinterließ ein beachtliches Werk.
     Ein reger Austausch zwischen den beiden Kulturen fand statt, so wurde auch die Idee einer Literaturzeitschrift, dass in Deutschland schon über einen längeren Zeitraum Usus war, nach Georgien gebracht.

Für die Literaturzeitschrift war unter anderem Tamas Tschiladse tätig,3aa der Roman „Data Tutaschchia“ von Tschabua Amiredschibi, veröffentlicht von 1971 bis 1975 wurde für „Ziskari“ ein großer Erfolg.3ba Der georgische Gegenwartsschriftsteller Dato Barbakadse war eine Zeitlang Mitherausgeber der Literaturzeitschrift.3ca  

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Einzelnachweise:

1aa: Vgl. Adolf Endler: Kleiner kaukasischer Divan. Von Georgien erzählen, Wallstein Verlag – Göttingen, 2018, S. 229
1ba: S. 93

2a: Arthur Leist: Das georgische Volk, E. Pierson’s Verlag R. Lincke – Dresden 1903, S. 252

3 Wikipedia
3aa: Wikipedia (): Tamas Tschiladse, zuletzt besucht am 04.10.2018
3ba: Wikipedia (): Tschabua Amiredschibi, zuletzt besucht am 04.10.2018
3ca: Wikipedia (): Dato Barbakadse, zuletzt besucht am 04.10.2018


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