Gedichte

Gedicht, blau-grau, Raum, Licht, Dreicke, Lichtspiel, read Mary Read, Literaturmagazin, online, virtuellGedicht: Reuter, Christian: Lebenskunst
Ach, was sind wir dumme Leute – / wir genießen nie das Heute. / Unser ganzes Menschenleben / Ist ein Hasten, ist ein Streben / Ist ein Bangen, ist ein Sorgen – / Heute denkt man schon an Morgen / Morgen an die spätere Zeit – / und kein Mensch genießt mehr > eingestellt am 09.10.2017

schwarz-weiß Foto, Dichter, Schriftsteller   französischer Dichter, Mittelalter, Wanderer, Flüchtender, Blume, Verwegen, Dieb, Kumpane,   deutscher Dichter, Romantik   deutscher Dichter, deutscher Schriftsteller, 19. Jahrhundert, Zensor, Literaturmagazin, read Mary Read  deutscher Schriftsteller, Weimarer Republik, Satiriker, Gesellschaftskritiker, Schaubühne, Weltbühne, Schweden,   deutscher Dichter und Schriftsteller, Architekt, München, Dichterkreis, Romantik, Krokodile,

Gedicht, blau, türkis, Paris, read Mary read, Literaturmagazin, virtulle Literaturzeitschrift Villon, François: Die Ballade von den Lästerzungen
In Kalk, noch ungelöscht, in Eisenbrei, / in Salz, Salpeter, Phosphorgluten, / in dem Urin von rossigen Eselsstuten, / in Schlangengift und in Altweiberspei, / in Rattenschiß und Wasser aus den Badewannen, / in einem Saft von Krötenbauch und Drachenblut / inmehr > eingestellt am 02.10.2017 
Gedicht, Strand, Leser, Frankfurter Buchmesse, 2016, Niederlande, Ehrengast, read Mary Read, LiteraturmagazinLotz, Ernst Wilhelm:
Hart stoßen sich die Wände in den Straßen

Hart stoßen sich die Wände in den Straßen, / Vom Licht gezerrt, das auf das Pflaster keucht, / Und Kaffeehäuser schweben im Geleucht / Der Scheiben, hoch gefüllt mit wiehernden Grimassen. // Wir sind nach Süden krank, nach Fernen, Wind, / Nachmehr > eingestellt am 25.09.2017

Strand, Meer, Äpfel, Elster, Strick, Galgen, rote Äpfel, Ast, Blätter,
Villon, Franç
ois:
Die Ballade von den Galgenbrüdern

François Villon hatte jede Menge auf dem Kerbholz, für einige seiner Missetaten wurde er nicht belangt, entweder weil niemand sicher sein konnte, dass er dahinter steckte oder weil er der Staatsmacht geschickt aus dem Weg ging. Und er liebte es, seinemehr > eingestellt am 18.09.2017


Schmetterling, Fuchsschwanz, Gedicht, Strand, Meeresblick, blaue Farbtöne, read Mary Read, Literaturmagazin, virtuellStorm, Theodor:
Gartenspuk

Daheim noch war es; spät am Nachmittag. / Im Steinhof unterm Laub des Eschenbaums / Ging schon der Zank der Sperlinge zur Ruh; / Ich, an der Hoftür, stand und lauschte noch, / Wie Laut um Laut sich mühte und entschlief. / Der Tag war aus; schon vom
mehr > eingestellt am 11.09.2017


Langbein, August Friedrich Ernst: Zuneigung
Literaturmagazin, read Mary Read, Strand, Meer, Liegestuhl, Buch, Lesezeit, Handy, Smartphone, GedichtDes Menschen Singemeister waren / Die Vögel schon im Paradies. / Der Waldgesang der luft’gen Schaaren / Klang unserm Ahnherrn wundersüß. // Das muß dir, dacht‘ er, auch gelingen! / Versuchend traf er manchen Ton; / Und so vererbte sich das Singen / Vom … mehr > eingestellt am 04.09.2017

Tucholsky, Kurt:
Mutters Hände …
Literatursalon, 2017-05-13, Gedicht, MuttertagHast uns Stulln jeschnitten und Kaffee jekocht / und de Töppe rübajeschom, und jewischt und jenäht / und jemacht und jedreht … / alles mit Deine Hände. // Hast de Milch zujedeckt, uns Bonbons jesteckt / und Zeitungen … mehr >
eingestellt am 12.05.2017

je oller - je doller, Gedicht, Romantik, Liebe, Moderne,Grosse, Julius Waldemar:
Je älter du

Je älter du, je voller wird dein Herz, / Doch wie ein Kirchhof nur, der voll von Toten, / Die ausgelitten ihren Erdenschmerz. – // Einst war es eine Au‘, von rosenroten / Maiwolken überstrahlt, ein lust’ger Hain, / Wo dunkle Wipfel … mehr >
eingestellt am 08.05.2017


Achim von Arnim, Clemens Brentano: Mailied
Literatursalon, Gedicht, Romantik, Des Knaben Wunderhorn,
Im Maien im Maien ists lieblich und schön, / Da finden sich viel Kurzweil und Wonn‘; / Frau Nachtigall singet, / Die Lerche sich schwinget / Über Berg und über Thal. // Die Pforten der Erde, die schließen sich auf, / Und lassen … mehr > eingestellt am 06.05.2017

Novalis:
Armenmitleid

Verhältnis von arm und reich,Sag an, mein Mund, warum gab dir zum Sange / Gott Dichtergeist und süßen Wohlklang zu, / Ja wahrlich auch, daß du im hohen Drange / Den Reichen riefst aus träger, stumpfer Ruh. // Denn kann nicht Sang vom Herzen himmlisch … mehr >
eingestellt am 27.04.2017

Gedicht, Liebesgedicht, romantisches Gedicht,Grimme, Friedrich Wilhelm:
Glückselig

Leg deine Hand in meine, / Dein Haupt an meine Brust. / Da lausche meinem Herzschlag, / Und ahne meine Lust. // Und ob ohn´Ende rauschte / Der Wogen feuchter Mund, / Könnten sie auserzählen, / Wie tief des Meermehr >
eingestellt am 03.04.2017


Schenkendorf, Max von: Ostern
Gedicht, Auferstehung, Frühling, Tod, Trauer,Ostern, Ostern, Frühlingswehen! / Ostern, Ostern, Auferstehen, / Aus der tiefen Grabesnacht! / Blumen sollen fröhlich blühen, / Herzen sollen heimlich glühen, / Denn der Heiland ist erwacht! // Trotz euch, höllische Gewalten … mehr > eingestellt am 08.03.2017

Droste-Hülshoff, Annette: Am Ostersonntag
Gedicht, Das heilige Jahr, Trauer, Grab, Auferstehung, Religion, Natur,Sonnenlicht, Sonnenstrahl durch Blätter,O jauchze, Welt, du hast ihn wieder, / Sein Himmel hielt ihn nicht zurück! / O jauchzet, jauchzet, singet Lieder! / Was dunkelst du, mein sel’ger Blick? // Es ist zu viel, man kann nur weinen, / Die Freude steht wie Kummer da; / Wer … mehr > eingestellt am 05.03.2017

Trauer, Gedicht, Tod, Grab, Firedhof,Himmelreich,


Motte-Fouqué, Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la: Trost
Wenn alles eben käme, / Wie du gewollt es hast, / Und Gott dir gar nichts nähme / Und gäb‘ dir keine Last, / Wie wär’s da um dein Sterben, / Du Menschenkind, bestellt? / Du müßtest fast verderben, / So … mehr >
eingestellt am 28.02.2017


Saar, Ferdinand von: Ostern
Birke, Frühling, Kirche, Osterfest, Gedicht,Ja, der Winter ging zur Neige, / holder Frühling kommt herbei, / Lieblich schwanken Birkenzweige, / und es glänzt das rote Ei. // Schimmernd wehn die Kirchenfahnen / bei der Glocken Feierklang, / und auf oft betretnen Bahnen … mehr > eingestellt am 27.02.2017

Goethe, Johann Wolfgang von: Sprache
Gedicht, Kreuztal, Bibliothek Kreuztal, Säugling, Baby, Weimarer Klassik, Sprachgenie,Was reich und arm! Was stark und schwach! / Ist reich vergrabner Urne Bauch? […] Johann Wolfgang von Goethe ist bekannt für seinen enormen Wortschatz. Die Akademie zu Göttingen hat die Wortanzahl verschiedener … mehr > eingestellt am 23.02.2017

Kunst, Menschenleben,Gedicht,, Siegen, Schuljunge, Statue an der Norschule Siegen, GrundschuleAndreas-Salomé, Lou:
Menschenleben

Menschenleben – ach! / Leben überhaupt – ist Dichtung. / Uns selber unbewußt leben wir es, Tag um Tag / wie Stück um Stück, – in seiner unantastbaren / Ganzheit aber lebt es, dichtet es uns … mehr >
eingestellt am 13.02.2017


Gedicht, an Charlotte Stein, Wetzlar, Blick auf die Lahn,Herz auf Fluss,Liebe, Valentin,Goethe, Johann Wolfgang von: Woher sind wir geboren?
Woher sind wir geboren? / Aus Lieb. / Wie wären wir verloren? / Ohn Lieb. / Was hilft uns überwinden? / Die Lieb … In Weimar lernt er unter anderem 1775 Charlotte von Stein kennen, die Beziehung zu ihr ist wohl platonischer Art … mehr > eingestellt am 13.02.2017


Gedicht, schwarzer Schwan, Bad Berleburg, Schloss Bad Berleburg, Liebe, unerfüllte Liebe, trauriger Schwan,Barock, Barockgedicht,Gryphius, Andreas: An Eugenien (LXVIII)
Ich finde mich allein, und leb in einsamkeit, / Ob ich schon nicht versteckt in ungeheure wüsten, / In welchen tygerthier und wilde vögel nisten. / Ich finde mich allein, vertiefft in herbes leid; / Auch mitten unter volck, das ob der … mehr > eingestellt am 13.02.2017


Lindenbaum, Liebesglück, Gesang auf die Liebe,Walther von der Vogelweide: Under der linden
Under der linden / an der heide, / dâ unser zweier bette was, / dâ muget ir vinden / schône beide / gebrochen bluomen unde gras. / vor dem walde in einem tal, / tandaradei, / schône sanc diu nahtegal. // Ich kam gegangen / zuo der … mehr > eingestellt am 13.02.2017


Gedicht, 20. Jahrhundert, literarische Moderne, Familie, Frühling,, Marienstatt, Kloster Marienstatt, Zisterzienserkloster, Wallfahrtsort, Westerwald, an der Nister,Mombert, Alfred:
Spaziergang

Sie wandeln durch des Waldes Grün. / Vögel singen und Blumen blühn. // Ein blasser Mann und ein stilles Kind / Sie schlürfen durstig den Frühlingswind … mehr >
eingestellt am 06.02.2017


Gedicht, 2017, Rosa Stein, Eiskristall, Frucht in Kristall,Stein, Rosa:
Der Winter

Flocke um Flocke wird die Erde eingehüllt / jeder Grashalm, jede Blume, jeder Strauch verschwindet unter dem Schnee / die Schicht wächst von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute. / Kinderlachen. Dem Schneefall folgt die … mehr >
eingestellt am 31.01.2017


Julius Cäsar, Politik, GedichtHerwegh, Georg:
Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht / Der Sterne drei zusammen, / In nie gesehner heller Pracht, / In nie gesehnen Flammen. // Da scholl es aus des ersten Mund / Von blasser Silberlippe: / »Ich tat den Weg den Völkern kund … mehr >
eingestellt am 24.01.2017


Storm, Theodor: Schlaflos
Gedicht, Lerche, Nacht, RomantikAus Träumen in Ängsten bin ich erwacht; / Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht! … Der Rechtsanwalt wurde 1852 von den Dänen wegen politischer Opposition ausgewiesen und kehrte 1864 als Landvogt in seine … mehr > eingestellt am 17.01.2017

Droste-Hülshoff, Annette: Am Neujahrstage
eiszapfen-am-haus, literaturmagazin, erndtebrück, winter, gedicht,Das Auge sinkt, die Sinne wollen scheiden: / „Fahr wohl, du altes Jahr, mit Freud und Leiden! / Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will.“ / So neigt der Mensch sein Haupt an Gottes Güte, / Die alte fällt, es keimt die neue … mehr > eingestellt am 02.01.2017

Liebesgedicht, aus Dänemark,


Gerstenberg, Heinrich Wilhelm von:
An eine Rose

Du kleine Rose, glaube mir, / Du sollst Lucindens Busen schmücken. / Ich selber will dich ihr / Itzt auf den vollen Busen drücken. // Dann sag ich: „Mädchen, küsse mich, / Sieh, dies hat Flora dir geweihet. / Sieh, wie die Rose sich … mehr >
eingestellt am 02.01.2017


Keller, Gottfried: Im Meer
Gedicht, deutscher DichterDer Himmel hängt wie Blei so schwer / Dicht auf dem wildempörten Meer; / Ein englisch Segel, fast die Quer, / Schiesst wie ein Pfeil darüber her. // Ein Messer, so das Meer sich schliff, / Da starrt ein scharfes Felsenriffmehr > eingestellt am 15.07.2016
Derschawin, Gawriil Romanowitsch: Ode an Gott
Europäischer Pfeifenstrauch_Blüten, Philadelphus coronariusDu, weiter als die weitsten Weiten, / Du Pulsschlag, wo sich Staub bewegt, / Du Ewger überm Strom der Zeiten, / Ohn Antlitz sichtbar dargelegt: // Du Seele aller Lebenskeime, / Du ohne Ursach, ohne Räumemehr > eingestellt am 14.07.2016

Gedicht, Slowenien, Liebe, ÖsterreichGedicht_Website (1)Goll, Ernst:
Die Eine

Manch Mädel hab ich lieb gehabt / In meinen Brausetagen – / Wie viele, kann ich wahrlich nicht / Auch nur beiläufig sagen. // Die meisten waren braun und schwarz / Und zum Verwechseln ähnlichmehr >
eingestellt am 13.07.2016


Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Goethe in der roemischen CampagnaGeorge, Stefan:
Goethes letzte Nacht in Italien
Welch ein schimmer traf mich vom südlichen meer? / Fichten seh ich zwei ihre schwarzen flügel / Recken ins stetige blau der nacht und dazwischen / Silbern in ruhigem flimmern ein einziger stern. / Aus den büschen tritt nun dasmehr >
eingestellt am 12.07.2016


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