Korsaren-Anthologie

Himbeertorte, Zug, Eriskirch, Wasserburg am Bodensee, Thea Dorn, Marcel Reich-Ranicki,zum 90. Geburtstag: Martin Walser
Im Zug
Gerade bin ich in Eriskirch in den Zug gestiegen und habe einen Platz am Fenster ergattert. Meine Tasche stelle ich auf dem Nebensitz ab, ziehe meine Jacke aus, schaue dabei ohne festes Ziel ins Abteil, sehe einen … mehr > von Rosa Stein / 23.03.2017


„Lesen ohne Denken ist dasselbe
wie Bausteine anhäufen,
ohne etwas damit zu tun.“

Rabindranath Thakur (07.05.1861 – 07.08.1941) indischer Dichter, Nobelpreis für Literatur


Gedicht:
Schenkendorf, Max von: Ostern
Gedicht, Auferstehung, Frühling, Tod, Trauer,Ostern, Ostern, Frühlingswehen! / Ostern, Ostern, Auferstehen, / Aus der tiefen Grabesnacht! / Blumen sollen fröhlich blühen, / Herzen sollen heimlich glühen, / Denn der Heiland ist erwacht! // Trotz euch, höllische Gewalten … mehr >
eingestellt am 08.03.2017
Gedicht:
Droste-Hülshoff, Annette: Am Ostersonntag
Gedicht, Das heilige Jahr, Trauer, Grab, Auferstehung, Religion, Natur,Sonnenlicht, Sonnenstrahl durch Blätter,O jauchze, Welt, du hast ihn wieder, / Sein Himmel hielt ihn nicht zurück! / O jauchzet, jauchzet, singet Lieder! / Was dunkelst du, mein sel’ger Blick? // Es ist zu viel, man kann nur weinen, / Die Freude steht wie Kummer da; / Wer … mehr > eingestellt am 05.03.2017

Gedicht: Saar, Ferdinand von: Ostern
Birke, Frühling, Kirche, Osterfest, Gedicht,Ja, der Winter ging zur Neige, / holder Frühling kommt herbei, / Lieblich schwanken Birkenzweige, / und es glänzt das rote Ei. // Schimmernd wehn die Kirchenfahnen / bei der Glocken Feierklang, / und auf oft betretnen Bahnen … mehr > eingestellt am 27.02.2017

Gedicht: Goethe, Johann Wolfgang von: Sprache
Gedicht, Kreuztal, Bibliothek Kreuztal, Säugling, Baby, Weimarer Klassik, Sprachgenie,Was reich und arm! Was stark und schwach! / Ist reich vergrabner Urne Bauch? […] Johann Wolfgang von Goethe ist bekannt für seinen enormen Wortschatz. Die Akademie zu Göttingen hat die Wortanzahl verschiedener … mehr > eingestellt am 23.02.2017

Kunst, Menschenleben,Gedicht,, Siegen, Schuljunge, Statue an der Norschule Siegen, GrundschuleGedicht:
Andreas-Salomé, Lou: Menschenleben
Menschenleben – ach! / Leben überhaupt – ist Dichtung. / Uns selber unbewußt leben wir es, Tag um Tag / wie Stück um Stück, – in seiner unantastbaren / Ganzheit aber lebt es, dichtet es uns … mehr >
eingestellt am 13.02.2017


Gedicht: Goethe, Johann Wolfgang von: Woher sind wir geboren?
Gedicht, an Charlotte Stein, Wetzlar, Blick auf die Lahn,Herz auf Fluss,Liebe, Valentin,
Woher sind wir geboren? / Aus Lieb. / Wie wären wir verloren? / Ohn Lieb. / Was hilft uns überwinden? / Die Lieb … In Weimar lernt er unter anderem 1775 Charlotte von Stein kennen, die Beziehung zu ihr ist wohl platonischer Art … mehr > eingestellt am 13.02.2017

Gedicht:
Gryphius, Andreas: An Eugenien (LXVIII)

Gedicht, schwarzer Schwan, Bad Berleburg, Schloss Bad Berleburg, Liebe, unerfüllte Liebe, trauriger Schwan,Barock, Barockgedicht,Ich finde mich allein, und leb in einsamkeit, / Ob ich schon nicht versteckt in ungeheure wüsten, / In welchen tygerthier und wilde vögel nisten. / Ich finde mich allein, vertiefft in herbes leid; / Auch mitten unter volck, das ob der … mehr > eingestellt am 13.02.2017

Lindenbaum, Liebesglück, Gesang auf die Liebe,Gedicht:
Walther von der Vogelweide: Under der linden
Under der linden / an der heide, / dâ unser zweier bette was, / dâ muget ir vinden / schône beide / gebrochen bluomen unde gras. / vor dem walde in einem tal, / tandaradei, / schône sanc diu nahtegal. // Ich kam gegangen / zuo der … mehr >
eingestellt am 13.02.2017


Essay: Schauplatz Literatur: Literaturhaus Frankfurt
Straße "Schöne Aussicht", Alte Brücke, Dom/Römer, Frankfurt am Main,Schöne Aussichten
Mit dem Zug fuhr ich durch schneebedeckte Landschaften, als hätten Romantiker bezaubernde Winterlandschaften für eine Kulisse gemalt. Mehrmals hätte ich gerne den Zug angehalten, um auszusteigen und Fotos … mehr > von Ulrike Panther / 09.02.2017
Gedicht:
Mombert, Alfred:
Spaziergang
Gedicht, 20. Jahrhundert, literarische Moderne, Familie, Frühling,, Marienstatt, Kloster Marienstatt, Zisterzienserkloster, Wallfahrtsort, Westerwald, an der Nister,Sie wandeln durch des Waldes Grün. / Vögel singen und Blumen blühn. // Ein blasser Mann und ein stilles Kind / Sie schlürfen durstig den Frühlingswind … mehr >
eingestellt am 06.02.2017

Gedicht, 2017, Rosa Stein, Eiskristall, Frucht in Kristall,Gedicht:
Stein, Rosa: Der Winter
Flocke um Flocke wird die Erde eingehüllt / jeder Grashalm, jede Blume, jeder Strauch verschwindet unter dem Schnee / die Schicht wächst von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute. / Kinderlachen. Dem Schneefall folgt die … mehr >
eingestellt am 31.01.2017


Gedicht: Herwegh, Georg: Die drei Sterne
Julius Cäsar, Politik, GedichtEs traten einst um Mitternacht / Der Sterne drei zusammen, / In nie gesehner heller Pracht, / In nie gesehnen Flammen. // Da scholl es aus des ersten Mund / Von blasser Silberlippe: / »Ich tat den Weg den Völkern kund … mehr > eingestellt am 24.01.2017
Gedicht: Storm, Theodor: Schlaflos
Gedicht, Lerche, Nacht, RomantikAus Träumen in Ängsten bin ich erwacht; / Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht! … Der Rechtsanwalt wurde 1852 von den Dänen wegen politischer Opposition ausgewiesen und kehrte 1864 als Landvogt in seine … mehr >
eingestellt am 17.01.2017

Siegen, Geisweid, Ziegelhaus, read MaryRead, Piratin, englische Piratin, literarischer Ausblick 2017,Lesestoff:
Literarischer Ausblick für das erste Quartal 2017
Urlaubsziel Österreich
Endlich ist der Einkauf im Kofferraum verstaut. Corinna und ihr Lebensgefährte Lars treffen die letzten Vorbereitungen für den Urlaub, der erste nach Jahren. Übermorgen wollen sie nach Österreich reisen, zum Skifahren … mehr >
von Karin Baum / 12.01.2017


Gedicht: Droste-Hülshoff, Annette:
Am Neujahrstage
eiszapfen-am-haus, literaturmagazin, erndtebrück, winter, gedicht,Das Auge sinkt, die Sinne wollen scheiden: / „Fahr wohl, du altes Jahr, mit Freud und Leiden! / Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will.“ / So neigt der Mensch sein Haupt an Gottes Güte, / Die alte fällt, es keimt die neue … mehr >
eingestellt am 02.01.2017
Schatztruhe, ab 12 Jahre: Verne, Jules: In 80 Tagen um die Welt
franzoesische literatur, weltklassiker, weltliteratur,heissluftballon,siegen,geisweidEin erfolgreicher Weltklassiker
Vor Phileas Wette ist noch niemand auf die Idee gekommen, in so kurzer Zeit die Welt zu bereisen, er ist also der erste, der solch eine Wette abschließt. Dafür hatte Jules Verne eine reale Vorlage. Laut Scinexx – Dasmehr > von Judith Schlitz / 14.09.2016

Mueller von Koenigswinter_Es zieht herauf die stille NachtGedicht:
Müller von Königswinter, Wolfgang:
Es zieht herauf die stille Nacht

Es zieht herauf die stille Nacht / Und decket alles Land; / Groß, ruhig liegt die Sternenpracht / Der Himmel ausgespanntmehr >
eingestellt am 27.06.2016


zum 70. Geburtstag: Rafik Schami
Erzähler, Tausendundeine Nacht, Orient, Die OliveDie Olive
Auf seiner Reise durch Italien entdeckt der Erzähler aus dem Land der Tausendundeine Nacht Märchen auf einem der zahlreichen Hügel einen Olivenhain. Schon von Weitem ist der Hain zu erkennen, mit seinen zahlreichenmehr > von Karin Baum / 22.06.2016
zum 90. Geburtstag: Hermann Kant
Steinwurf, GeburtstagSteinwurf

Natürlich gab es auch diejenigen, die sich dem entzogen, wie Uwe Johnson (Umzug in die BRD) und Hans Joachim Schädlich. Andere konnten oder wollten sich der Zensur nicht entziehen. Aber das ist eine Beurteilung von einer mehr > von Petra Kuhn / 13.06.2016

Roman, LiteraturkritikRoman:
Lenz, Siegfried: Es waren Habichte in der Luft
Aber lassen wir das
Der Geflohene nennt sich Stenka, sein Verbrechen: Er war Lehrer vor der russischen Revolution, doch diesen Begriff nehmen nur die Anhänger in den Mund, vor allem einer. Ein kleines intelligentes Männlein, Alki, hat die mehr >
von Corinna Klein / 25.04.2016


Drama: Shakespeare, William:  Julius Cäsar
Tyrannenmord und ein auffälliges DatumTyrannenmord und ein auffälliges Datum
Im Theaterstück wird eine mögliche historische Begebenheit aus der Antike aufgegriffen. Der Freund und Mitarbeiter von Julius Cäsar sieht sich veranlasst, den römischen Herrscher zu ermorden. Als Julius Cäsarmehr > von Corinna Klein / 23.04.2016
 Gespräch: Der runde Literatentisch
Ein Gespräch im HimmelEin Gespräch im Himmel mit Marcel Reich-Ranicki, Günter Grass und Siegfried Lenz

… Zeiten der Romantik und des Vormärz überwunden sind – in der noch die Vorstellung herrschte, dass man mit Literatur eine ganze Gesellschaft ändern und umkrempeln kann. Nein! Es gäbe noch so vieles zu sagen … mehr > von Karin Baum / 08.04.2016

Kolumne, Der Blitzschlag bei den Mann`sKolumne aus dem Literaturbetrieb:
Familie Mann
 
Der Blitzschlag bei den Mann`s
Kein Stirnrunzeln, kein verziehen der Mimik, keine Zuckung im Gesicht der Bibliothekarin warnte mich vor. Stolz und mit erhobenem Haupt verließ ich die Bibliothek, suchte mein Zimmer auf und begann den Roman zu lesen. Die mehr >
von Rosa Stein / 03.04.2016


zum 230. Geburtstag: Wilhelm Grimm
Es war einmal ... Wilhelm GrimmEs war einmal … Wilhelm Grimm
Es waren einmal, vor langer Zeit, zwei hessische Brüder. Die beiden waren gute Schüler und besuchten als junge Männer die Universität. Dort zeigte sich die beiden so begabt und interessiert in der Wissenschaft, dass sie … mehr > von Simone Jawor / 24.02.2016
zum 470. Todestag: Martin Luther
Der Herr ist mein Hirte – Martin Luther sein StichwortgeberDer Herr ist mein Hirte – Martin Luther sein Stichwortgeber
Für Menschen mit einem Hang zum Pathos und einem Bewusstsein für Sprachgeschichte und Sprachentwicklung hingegen ist er, blumig gesprochen, der Stichwortgeber Gottes. Dass er die Bibel übersetzte, gehört … mehr > von Simone Jawor / 18.02.2016

Gedicht über Arm und Reich

Gedicht:
Heine, Heinrich:
Der Philanthrop   

Das waren zwei liebe Geschwister, / Die Schwester war arm, der Bruder war reich. / Zum Reichen sprach die Arme: / »Gib mir ein Stückchen Brot.«… mehr >
von Heinrich Heine (vermutlich um 1853) / eingestellt am 22.02.2016


zum 160. Todestag: Heinrich Heine
zum 160. Todestag, Deutschsein für AnfängerDeutschsein für Anfänger
Wer eine politische Meinung nicht nur hat sondern diese – Gott bewahre! – auch noch kund tut, macht sich ohnehin nie beliebt. Wenn er sie aber noch in beißendem Spott und scharfem Witz … mehr > von Simone Jawor / 17.02.2016
Zum 240. Geburtstag von Hoffmann, E.T.A.: E.T.A. Hoffmann an die Leser
E.T.A. HoffmannSchauerromantik 2016
Gewiß ist der geneigte Leser auch über die Gemütsstimmung eines Menschen, der um das Abendland besorgt sein will, sehr verwundert, ja, er weiß sich nicht zu erklären, wie sie bei einem solchen Geiste möglich istmehr > von Simone Jawor / 24.01.2016