Korsaren-Anthologie

Gedicht, read MaryRead, Literaturmagazin online, St. Michael, Kirche, Siegen,Gedicht:
Werner, Zacharias
: Der breite Stein

(Rom den 23. Juli 1810.)

Wenn einem Pilger ist wie mir geschehen, / Daß Deutschlands Stolz er sah, und Roms Ruinen / Zur Hochzeit konnt’ er der Aldobrandinen, / So wie zu Helios, durch’s Salve gehen. // (Die Herrn und Frau’n, die wieder nicht verstehen, / – Solch Herrn- undmehr > eingestellt am 23.07.2018


„Lesen ohne Denken ist dasselbe
wie Bausteine anhäufen,
ohne etwas damit zu tun.“

Rabindranath Thakur (07.05.1861 – 07.08.1941) indischer Dichter, Nobelpreis für Literatur


Tischreden,Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt:
Allgemeines über die Heilige Schrift

Das Wort Gottes
Die, so da Moses Gerichtsordnung, ludicialia, Gesetze und Rechte in Welthändeln so hoch rühmen, soll man verachten; denn wir haben unsere beschriebenen kaiserlichen und Landrechte, unter denen wir leben und dazu wir uns verpflichtet haben. Wie auch wedermehr >
22.07.2018


Gedicht, read MaryRead-Literaturmagazin online, Malerei, Kunst, Lehmhäuser, Wäsche,Gedicht:
Béranger, Pierre-Jean de:
Der Bettler

Ich will in dieser Rinne sterben, / Bin alt und siech genug dazu; / Sie mögen michbetrunken“ schelten, / Mir recht! sie lassen mich in Ruh. / Die werfen mir noch ein’ge Groschen, / Die wenden ab ihr Angesicht: / Ja, eilt nur, eilt zu euren Festen, / Zum Sterbenmehr > eingestellt am 15.07.2018

Gedicht, Sonnenuntergang, Siegen, Geisweid, Hüttental, Fotografie, Sonne lugt hinter Wolke, Literaturmagazin online, read MaryRead, grau-silber,Gedicht:
Schmidt, Emmy:
Die Universelle Wahrheit
Wir gucken uns den Himmel an, / und fragen uns: was ist falsch daran? / Doch dann wird uns klar; / das Ende ist nah. / Das ist der Lebenslauf, / wir nehmen ihn bei all unseren Entscheidungen in Kauf. / Ganz kenntlich / Sind alle Sachen selbstverständlich. / Dochmehr >
04.07.2018

Gedicht, Himbeer, Strauch, rot, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Storm, Theodor:
Im Garten

(Zwei Gedichte)
Die hohen Himbeerwände / trennen dich und mich, / doch im Laubwerk unsre Hände / fanden von selber sich. // Die Hecke konnt‘ es nicht wehren, / wie hoch sie immer stund; /
ich reiche dir die Beeren, / und du reichest mir deinen Mund. / Ach, schrittest du durch denmehr > eingestellt am 05.06.2018


Gedicht, Mohn, Kamille, Margaritte, read MaryRead, Literaturmagazin online, Blumenfeld, rot,Gedicht:
Presber, Rudolf
:
Der Garten

Blumen die roten und weißen / Schnitt ich achtlos vom Beet; / Die Roten haben verheißenHermann Otto Rudolf Presber schrieb als Schüler seine ersten Texte, studierte in Heidelberg und Freiburg im Breisgau Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte. Seinemehr >
eingestellt am 04.06.2018


Gedicht, Blumenmeer, Blumenbeet, Klosteranlage, pink, weiß, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Bürger, Gottfried August
: An ein Maienlüftchen
Auf, Maienlüftchen, aus den Blumenbeeten! / Wo deine Küsse Florens Töchter röten; / Wo du so liebetraulich allen heuchelst, / Und Duft entschmeichelst. // Erhebe dich, mit allem süßen Raube, / Nach jener dämmernden Holunderlaube! / Dort lauschet Lina. Laßmehr >
eingestellt am 15.05.2018


Christus in der Mandorla, read MaryRead, Literaturmagazin online, Christus von Engeln getragen, 1461, Andrea Mantegna, Kreuz, buntes Kreuz,Martin Luther:
Predigt über Christi Himmelfahrt
Lukas 24, 50 – 53

Man begeht heute den Tag der Himmelfahrt unseres Lieben Herrn Christi, um des Artikels willen in unserem Glauben, da wir also sprechen: Ich glaube an Christus, der aufgefahren ist gen Himmel, und sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen ermehr >
eingestellt am 10.05.2018


Wald, Siegen, Sonnenschein, read MaryRead, Literaturmagazin online, Hüttental,Fabel:
Die junge Bärin

Jung und alt
Als die beiden Bärenkinder nun selbstständig waren, hörte man Gerüchte. Der junge Bär sei so klug, groß und stark und sämtliche Weibchen lagen ihm zu Füßen und die Männchen fürchteten sich vor ihm und gingen ihm nach Möglichkeit aus dem Weg. Dochmehr >
23.04.2018


Gedicht, Rom, Italien, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Werner, Zacharias:
Bei dem Wasserfalle zu Terni

(Zu Terni 20. April 1812, gegen Abend angefangen, wo ich an einem trüben Regentage den Wasserfall in Schlossers Gesellschaft besah.)
Ich bin der Huld nicht würdig, o Vater der Natur, / Zu schauen an dein Leben in deiner Creatur; / Doch ewig laß mich singen… Zacharias Werner nimmt Bezug zur griechischenmehr >
eingestellt am 23.04.2018 
Gedicht, Meer, Sanddüne, schwarz-weiß Bild, read MaryRead, Literaturmagazin onlineGedicht:
Andersen, Hans Christian:
Verratene Liebe
Da nachts wir uns uns küßten, o Mädchen, / Hat keiner uns zugeschaut. / Die Sterne, die standen am Himmel, / Wir haben den Sternen getraut. // Es ist ein Stern gefallen, / Der hat dem Meer uns verklagt, / Da hat das Meer es dem Ruder, / Das Ruder dem Schiffermehr >
eingestellt am 06.04.2018

Gedicht, braun, read MaryRead, Literaturmagazin online, moderne Kunst, Tod, Trauer, Koffer, Tusche,Gedicht:
Tucholsky, Kurt
:
Karfreitag

Dies ist ein ernster Tag der Buße, / des Rückwärtsschauns, der Runzelstirn; / ich überdenke mir in Muße / die letzte Zeit in meinem Hirn. // Was war denn da? Vielleicht ein Sündenbabel? / Ein Teufelsdienst? Ein Satanskult? / Ein Hass, wie Kain einst Abel / denmehr > eingestellt am 30.03.2018


Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Luther, Martin: Martin Luther spricht über Gott und Welt
:
Einführung und Inhaltsverzeichnis

Während eines Mahls, üblicherweise gab es Getreide und Hülsenfrüchte, Kartoffeln kannte man noch nicht, sprach Martin Luther über Gott und die Welt, es gab kaum ein Thema, worüber er nicht sprach. Als Familienoberhaupt saß er am Kopf des Tischesmehr >
eingestellt am 30.03.2018

Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt
: Darf der Christ lesen?
Die Literatur im Allgemeinen und im Besonderen
Doctor M. L. rieth Allen, so studirten, in welchen Künsten es auch wäre, daß sie gewisse Bücher für sich nähmen, und dieselben mit Fleiß lesen, und machten ihnen einen guten Autorem und Buch so gemein, daß sie denselben oftmals lesen und wiederlesen, alsomehr > eingestellt am 30.03.2018


Gedicht, Kreuzigung Jesu, am Kreuz, Kirchenfenster, Olpe, St Mariä Himmelfahrt, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Birken, Sigmund von
:
Am Karfreitag

Die Sieben Creutz-Worte
O Jesu, deine Sieben Wort, / Mit denen du am Creutze dort / Hast gute Nacht gegeben, / Die laß einst seelig führen fort / Auch mich aus diesem Leben. // Laß mich vergeben meinem Feind / Und sterben aller Menschen Freund, / Von gutem Herzen bitten / Vormehr > eingestellt am 30.03.2018


Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt
: Eines der wichtigsten Bücher für den Glauben
Glaubensunterweisung ist notwendig
»Der Katechismus wird müssen bleiben und das Regiment in der christlichen Kirche behalten und Herre bleiben, das ist, die zehn Gebot Gottes, der Glaube, Vater Unser und die Sacramente usw. Und wiewohl sich viel dawider legen, doch wird er bleiben und die mehr > eingestellt am 30.03.2018

Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt:
Jesus Christus
Die Wirkung Christi und des Teufels
Anno Domini 1538 am 25. Decembr. am Christabend war Doctor Martinus Luther sehr fröhlich und alle seine Reden, Gesänge und Gedanken waren von der Menschwerdung Christi, unsers Heilandes, und sprach mit tiefem Seufzen: »Ah, wir arme Menschen, daßmehr > eingestellt am 30.03.2018


Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt
:
Das Neue Testament

Martin Luthers Sichtweise
Sanct Johannes der Evangelist redet mit sehr einfältigen Worten majestätisch, als da er spricht: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, dasselbige war im Anfang bei Gott. Alle Ding sind durch dasselbige gemacht, und ohnemehr > eingestellt am 30.03.2018


Rom, 28. März 1811, Gedicht, türkis, blau, Regal, Buchregal weiß, Poetry, Sämtliche Gedichte, Buch, read MaryRead, Literaturmagazin online, lamentieren, slam,Gedicht:
Werner, Zacharias: An Rosette R.

(Rom den 28. März 1811.)
Hier wo vorherrschen alle ird’schen Wunden, / Und hell erglühen alle Himmelskerzen, / Zu Rom, wo Lorbeern über Gräbern scherzen, / Hast du den Lorbeer mir ums Haupt gebunden. // Der Lorbeer ist, ich hab’ es oft empfunden, / Das Ziel der hohen Lust und
mehr >
eingestellt am 27.03.2018 
Buchhocker, Buchstapel, Wald, Gebüsch, blau, dunkelblau, hellblau, read MaryRead, Literaturmagazin online,Kolumne aus dem Literaturbetrieb:
Bei Seneca im Gefängnis

Mein alter Bekannter
Die Abenddämmerung ist weit fortgeschritten, schon in wenigen Minuten wird die Dunkelheit nur noch von Sternen und dem Mond erhellt. Von meinem Schreibtisch aus sehe ich die Bäume, wie sie sich in den Himmel reckenstill ist es – die Vögel, die
mehr >
19.03.2018

Gedicht, blau, türkis, Poetry, Raum, weißes Regal, Lichtspiel, Reflektion, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Kolmar, Gertrud:
Der Engel im Walde

Beide Versionen
Ich aber traf ihn nachmittags im Wald. / Ein Wunder, das durch Buchenräume ging, / So menschenfern, so steigend die Gestalt, / Das blaue Luft im Fittich sich verfing; // Das Antlitz schien ein reines, stilles Leid, / Sehr sanft und silbrig rieselte das Haar, / In großen mehr > eingestellt am 04.03.2018


Dahlbrucher Kirche, Kreuz, buntes Kreuz, Bibelauslegung, Bibelkommentar, Neues Testament, read MaryRead, Literaturmagazin online,Bibelkommentar:
Agricola, Johannes: Ayn kurtze verfassung des spruchs Matthei am 16.

Wen sagen die leutte / das da sey des menschen son ec. Für die iugent und aynfeltigen.
Das Lucas sagt am zehenden/ wie Christus dise frage thon hat an seine Jünger / da er vom gebet sey auffgestanden / Bedeut das es die höchste frage unnd antwort sey / die alle bayde hie geschehen / darinnen aller menschen glück und seligkait hanget / Dann wer
mehr > eingestellt am 25.02.2018 
Gedicht, Italien, 15. Februar, 1811, deutscher Dichter, Romantik, read MaryRead, Literaturmagazin online,Gedicht:
Werner, Zacharias
:
Betrachtung

(Rom, den 15. Februar 1811.)

Ich habe Rom gesehen, / Ich kann nun weiter gehen, / Ich hab’ genug gesehn; / Mehr als ich je begehret, / Hat mir das Glück bescheret, / Ich kann nach Haus nun gehn! / Ich war vom Haus entfernt, / Was hab’ ich d’raus gelernt? / Daß weit der Weg entfernt! / Den
mehr > eingestellt am 24.02.2018

Gedicht, rosa Zimmer, pinkes Zimmer, Lyrik, weiße Möbel, rote Rose, read MaryRead, Literaturmagazin, onlineGedicht:
Hoffmannswaldau, Christian Hoffmann von
:
Die Wollust

Die Wollust bleibet doch der Zucker dieser Zeit / Was kan uns mehr / denn sie / den Lebenslauf versüssen? / Sie lässet trinckbar Gold in unsre Kehle fliessen / Und öffnet uns den Schatz beperlter Liebligkeit; / In Tuberosen kan sie Schnee und Eiß verkehren / Undmehr > eingestellt am 15.02.2018


Gedicht, rosa Zimmer, pinkes Zimmer, Lyrik, weiße Möbel, rote Rose, read MaryRead, Literaturmagazin, onlineGedicht:
Bürger, Gottfried August:
Gabriele

O wie schön ist Gabriele, / O wie schön an Seel‘ und Leib! / Oefters ahnet meiner Seele, / Diese sei kein Erdenweib […] Für ihn war es bedeutsam, dass seine Gedichte und weitere Schriften verstanden werden. Als Vorbilder dienten ihm unter anderem Homer, die mehr > eingestellt am 14.02.2018


Gedicht, rosa Zimmer, pinkes Zimmer, Lyrik, weiße Möbel, rote Rose, read MaryRead, Literaturmagazin, onlineGedicht:
Brentano, Clemens
:
Hörst du, wie die Brunnen rauschen

Hörst du, wie die Brunnen rauschen, / Hörst du, wie die Grille zirpt? / Stille, stille, laß uns lauschen, / Selig, wer in Träumen stirbt. / Selig, wen die Wolken wiegen, / Wem der Mond ein Schlaflied singt! / O, wie selig kann der fliegen, Dem der Traum den Flügel schwingtmehr > eingestellt am 14.02.2018


Gedicht, rosa Zimmer, pinkes Zimmer, Lyrik, weiße Möbel, rote Rose, read MaryRead, Literaturmagazin, onlineGedicht:
Günther, Johann Christian:

An seine Schöne

Was vor Rosen, schöner Engel, / Laufen durch dein Angesicht, / Da mein Vorwiz einen Stengel / Von den reinen Lilgen bricht, / Die in deinem Wollustgarthen / Auf die Hand des Bräutgams warthen? // Doch warum würckt mein Erkühnen / Einen solchen Streit in dir mehr > eingestellt am 13.02.2018 
Essay, Büchereule, Buchregal der besonderen Art, read MaryRead, Literaturmagazin, online, türkis, blau, Georgien, pinkEssay:
Nino Haratischwili:
Was ist Georgien?
Ein Erklärungsversuch
Noch erscheint einem die Frankfurter Buchmesse 2018 weit weg, doch nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse. Georgien ist dieses Jahr Ehrengast, ein Staat, dass für einige Jahrzehnte lediglich als Teil der Sowjetunion galt, ansonsten war es von der
mehr > 05.02.2018

Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt:
Geld regiert die Welt?

Wen liebt Gott mehr, den Armen oder den Reichen?
»Allein Gott nähret und erhält uns, nicht Geld und Gut; denn Reichthum und viel Geld macht hoffärtige und faule Leute. Wie zu Venedig, da die Allerreichsten sind, eine gräuliche große Theuerung einfiel, auch bei unserm Gedenken, also, daß sie mußten denmehr > eingestellt am 04.02.2018


türkis, blau, Regal, Buchregal weiß, Poetry, Sämtliche Gedichte, Buch, read MaryRead, Literaturmagazin online, lamentieren, slam,Gedicht: Werner, Zacharias: Lied der heiligen drei Könige aus dem Nibelungenlande.
(Weimar, 30. Januar 1809.)
Wir heil’gen drei Könige, wir zieh’n getrost heran, / Mit Recken starkgemuthet, mit Magden unde Mann. / Heut eine Hochgezeite, die wird von uns gethan, / Hei, was wir herrlichen hier so vorübergahn! / Voran da kommen gezogen vier schöne Magedein, / Sie tragen mehr > eingestellt am 03.02.2018 
Kirchenlied, Gedicht, blau, read MaryRead, Literaturmagazin, online, Lichtkegel,Gedicht:
Agricola, Johannes:
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, / ich bitt, erhör mein Klagen; / verleih mir Gnad zu dieser Frist, / laß mich doch nicht verzagen. / Den rechten Glauben, Herr, ich mein, / den wollest du mir geben, / dir zu leben, / meim Nächsten nütz zu sein, / dein Wort zu halten eben mehr > eingestellt am 28.01.2018

Service: