Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte-Fouqué: Trost

Trauer, Gedicht, Tod, Grab, Firedhof,Himmelreich,

Trost

Wenn alles eben käme,
Wie du gewollt es hast,
Und Gott dir gar nichts nähme
Und gäb‘ dir keine Last,
Wie wär’s da um dein Sterben,
Du Menschenkind, bestellt?
Du müßtest fast verderben,
So lieb wär‘ dir die Welt!

Nun fällt – eins nach dem andern –
Manch süßes Band dir ab,
Und heiter kannst du wandern
Gen Himmel durch das Grab;
Dein Zagen ist gebrochen,
Und deine Seele hofft. –
Dies ward schon oft gesprochen,
Doch spricht man’s nie zu oft.

– Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte-Fouqué –

 

deutscher Dichter, Weimar, Goethe, Schiller, herder, E.T.A. Hoffmann, Romatntik,

Friedrich de la Motte-Fouqué (Stich von L. Staub)

* 12.02.1777, Brandenburg an der Havel, Deutschland
† 23.01.1843, Berlin, Deutschland

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte-Fouqué gehörte seit 1811 der Christlich-Teutschen Tischgesellschaft in Berlin an. In Weimar begegnete er Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Johann Gottfried Herder. Auch nach seiner zweiten Heirat mit Caroline von Briest traf er sich mit Dichtern aus der Romantik wie Joseph von Eichendorff, Rahel und Karl August Levin-Varnhagen, E.T.A. Hoffmann und Adelbert von Chamisso. Auch wenn er heuzutage weniger bekannt ist, so war er zu seiner Lebzeit ein vielgelesener Schriftsteller. Mit seiner Erzählung „Undine“, die 1811 erschien, gelang ihm der Durchbruch.

► Gedichte

 

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