Hans Arp

Dada Fachwerk mit Hans Arp, Dadaismus, Zürich

Claudia Bröcher: Dada-Fachwerk mit Hans Arp

Ecce Kunst

Hans Peter Wilhelm Arp,1 
geboren am 16.09.1887 18 in Straßburg,
gestorben am 07.06.1966
in Locarno 2 

deutscher Maler, Bildhauer und Dichter 2b  

späterer Künstlername: Jean Arp 3 

Sprachen: deutsch und französisch 3b 

Ecce Kunst

      Kaspar ist Tod, Prosa
Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle: Dadaismus
     Die wolkenpumpe, dadaistisches Gedicht
Weiterer Ismus
Nach dem Zweiten Weltkrieg

Nachklang

Werksübersicht (Literatur), unvollständig
Folgende Websites geben Auskünfte über das Leben und Werken von Hans Arp

Einzelnachweise

Porträt, Ecce Kunst, DadaismusAls Sohn deutsch-elsässischer Eltern, Vater Jürgen Peter Wilhelm Arp war Zigarren-Fabrikant und heiratete 1880 Marie Joséphine Koeberle,4 wurde Hans Peter Wilhelm Arp, so sein vollständiger Geburtsname, am 16. September 1887 in Straßburg geboren.
     Elsaß-Lothringen und somit auch Straßburg gehörte seit 1871, nach dem Krieg zwischen Frankreich und Deutscher Bund, zum Deutschen Reich. Es wurde von einem kaiserlichen Statthalter regiert.5 
Die Stadt war Zentrum von Elsaß-Lothringen.5b 

In seiner Jugend las Hans Arp bevorzugt Dichter aus der Romantik.3j Seine künstlerische Laufbahn begann 1901 1b zunächst in Weimar an der Akademie der Schönen Künste,3k wechselte dann für kurze Zeit nach Straßburg2c und von dort nach Paris an die Académie Julian. In Paris lernte er Pablo Picasso, Theo van Doesburg und Wassily Kandinsky kennen.3c 1908 schloss er sein Studium ab.1e Von 1909 an lebte er hauptsächlich in der Schweiz.3d  
In der Schweiz gründete er 1910 gemeinsam mit Walter Helbig und Oscar Lüthy in Luzern den Modernen Bund
.6 Getroffen haben sie sich im Luzerner Grand Hôtel du Lac. Zwischen 1911 und 1914 organisierten die drei mehrere Ausstellungen mit Künstlern ihrer Zeit. In der ersten Ausstellung lag der Schwerpunkt auf Kubismus, in ihrer zweiten Ausstellung lag der Schwerpunkt auf Expressionismus.7 

Zwei Jahre später, 1912, schloss sich Hans Arp der Künstlergruppe Der Blaue Reiter an.2d 
Der
Blaue Reiter wurde 1912 in München gegründet. Ein Gemälde von Wassily Kandinsky gab den Namen für die expressionistische Künstlergruppe.5c 

Für einige Monate arbeitete Hans Arp mit in der Berliner Galerie Der Sturm, geleitet von Herwarth Walden.1c  
1912 schrieb Hans Arp Kaspar ist Tot
.8  

Kaspar ist Tot

weh unser guter kaspar ist tot wer trägt nun die brennende fahne im zopf wer dreht die kaffeemühle wer lockt das idyllische reh auf dem meer verwirrte er die schiffe mit dem wörtchen parapluie und die winde nannte er bienenvater weh weh weh unser guter kaspar ist tot heiliger bimbam kaspar ist tot die heufische klappern in den glocken wenn man seinen vornamen ausspricht darum seufze ich weiter kaspar kaspar kaspar warum bist du ein stern geworden oder eine kette aus wasser an einem heissen wirbelwind oder ein euter aus schwarzem licht oder ein durchsichtiger ziegel an der stöhnenden trommel des felsigen wesens jetzt vertrocknen unsre scheitel und sohlen und die feen liegen halbverkohlt auf den scheiterhaufen jetzt donnert hinter der sonne die schwarze kegelbahn und keiner zieht mehr die kompasse und die räder der schiebkarren auf wer isst nun mit der ratte am einsamen tisch wer verjagt den teufel wenn er die pferde verführen will wer erklärt uns die monogramme in den sternen seine büste wird die kamine aller wahrhaft edlen menschen zieren doch das ist kein trost und schnupftabak für einen Totenkopf9  

Kaspar ist tot: Rezitiert von Wilhelm Ruprecht Frieling

Zum ersten Mal tauchte dieses Stück 1919 in der Doppelnummer Dada 4-5 auf; doch dann wurde es immer wieder mal veröffentlicht aber mit Varianten wie zum Beispiel in Gedichtform.9b  
      Schriftsteller haben versucht, diesen Text zu interpretieren, wie Wolfdietrich Schnurre und Peter Härtling.9c Worin man sich einig ist, dass es sich hierbei um eine Totenklage handelt, aber dann scheiden sich die Geister. Zum einen bereiten die verschiedenen Aussagen über den einen und den selben Gegenstand Schwierigkeiten, wobei dies nicht ganz nachvollziehbar ist, da es sich lediglich um Varianten handelt und keine grundsätzliche gegenteilige Aussage getroffen wird. Sehr viel Kopf zerbrechen hat der Kaspar verursacht. Man kann davon ausgehen, dass in erster Linie ein Soldat gemeint ist. Dafür spricht die Fahne und der Schnupftabak, dass in den damaligen Kriegen, vor allem im Ersten Weltkrieg eine Utensil war, den so ziemlich jeder Soldat bei sich trug. Es kann an dieser Stelle nicht abschließend geklärt werden, weshalb Hans Arp sich für den Namen Kaspar entschieden hat. Man kann aber davon ausgehen, dass verschiedene Gedankengänge ihn dazu gebracht haben, sich so zu entscheiden. Ein Kaspar ist im westeuropäischen Sprachraum eher so etwas wie eine geistvolle Witzfigur und so werden sich auch viele Soldaten vorgekommen sein. Auch wenn der Text zunächst an einigen Stellen unsinnig erscheint, so entpuppt sich der bei näherer Betrachtung als würde ein Mensch angesichts dessen erstarren, als würde er kaum noch Worte dafür finden, als würde jemand verzweifelt den Tod eines Menschen verstehen, begreifen wollen.


Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle: Dadaismus

Mitten im Toben des Ersten Weltkriegs, als die Illusionen über den Ausgang zunehmend verpufften, abseits des Kriegsgeheuls, gründete Hans Arp mit Hugo Ball und Richard Huelsenbeck 1915 die Dada-Bewegung.3e Das Leitmotiv hierfür lieferte Hans Arp:

Dada ist der Urgrund aller Kunst. Dada ist für den „Ohne-Sinn“ der Kunst, was nicht Unsinn bedeutet. Dada ist ohne Sinn wie die Natur.“

Ebenso war er bei der Eröffnung von Cabaret Voltaire am 6. Februar 1916 mit von der Partie.10 Sein Glücklichsein darüber findet im Zitat „unter Freuden geborene“ Dadaismus einen Ausdruck.11 Später schrieb er darüber:

Angeekelt von den Schlächtereien des Weltkriegs 1914, gaben wir uns in Zürich den schönen Künsten hin. Während in der Ferne der Donner der Geschütze rollte, sangen, malten, klebten, dichteten wir aus Leibeskräften. Wir suchten eine elementare Kunst, die den Menschen vom Wahnsinn der Zeit heilen und eine neue Ordnung, die das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle herstellen sollte.“6b 

Mithilfe von Hans Arp fand der Dadaismus eine Verbreitung in Deutschland. In Köln gründete er mit dem Maler Max Ernst und „Alfred Gruenwald alias Johannes Theodor Baargeld“ den dadaistischen Kölner Zirkel W/3. Der Namensgebung W/3 geht eine Vorgeschichte voraus und zwar gaben 1919 Alfred Gruenwald und Max Ernst die revolutionäre, satirisch-politische Zeitschrift Ventilator heraus. Jedoch verhinderte die britische Militärbehörde nach wenigen Ausgaben das weitere erscheinen. Um ihrem Ärger über die britische Militärbehörde Ausdruck zu verleihen, nannten sie kurzerhand den dadaistischen Zirkel W/3. W stand für Weststupidien, gemeint war damit der Stumpfsinn des westlichen Landes. Die Ziffer 3 gab an, wie viele Menschen bei diesem Zirkel beteiligt waren: Hans Arp, Max Ernst und Alfred Gruenwald. Ein Ausdruck der künstlerischen Gemeinschaft war Fataga-Arbeiten (Fabrication de Tableaux Gasométriques Garantis). Hans Arp war bei dieser Titelgebung beteiligt.12 
     In Berlin gründete Hans Arp ein Jahr zuvor, Herbst 1918, einen dadaistischen Zirkel. Dort traf er auf Hannah Höch, Raoul Hausmann und
Kurt Schwitters.1d  Mit dem letztgenannten verband ihn eine lebenslange Freundschaft.13  

Gemeinsam mit Tristan Tzara kreierten sie eine Bauchbinde für eine der Ausgaben Die Bücherkiste, herausgegeben von Heinrich Franz S. Bachmair.12b Eine lockere Bekanntschaft pflegte er zu Alfred Vagt und Otto Flake.12c  
    
Über die Zeit des Dadaismus dichtete Hans Arp:

Ich bin der große Derdiedas
Das rigorose Regiment
Der Ozonstengel prima Quo
Der anonyme Einprozent14  

Seine Beliebtheit nicht nur innerhalb der dadaistischen Zirkel lag wohl auch daran, dass er Humor hatte. Während der Großteil der Schriftsteller eines ihrer Werke als ein Hauptwerk bezeichnen, so betitelte Hans Arp fast alle seine Werke als Hauptwerk, so auch die beiden Gedichte, die während des Dadaismus noch sein Unwesen trieben: Der vogel selbdritt und Die wolkenpumpe. Im letztgenannten geht er mit Möchtegern-Dadaisten hart ins Gericht. Er schrieb:

Die wolkenpumpe

an allen enden stehen jetzt dadaisten auf aber es sind
im grunde nur vermummte defregger
sie ahmen den zungenschlag und das zungenzucken
der wolkenpumpe nach
ein fürchterliches mene tekel zeppelin wird ihnen
bereitet werden
und die dadaistische hauskapelle wird
ihnen was blasen
man wird sie den raupen zum frass hinwerfen
und ihnen bärte an falsche stellen pflanzen
an sternenlassos werden sie baumeln
DIE ORIGINALDADAISTEN SIND NUR DIE
SPIEGELGASSEDADAISTEN
man hüte sich vor nachahmungen
man verlange in den buchgeschäften nur spiegelgasse-
dadaisten oder wenigstens werke die mit aquadada-
tinta vom dadaistischen rasputi und spiritus rector
tzar tristan genetzt worden sind

Ob er bei diesem Angriff jemanden persönlich kritisieren wollte, sei dahin gestellt. Es vermittelt jedoch den Eindruck, als wäre Dada eine große Bewegung, die sich durchgesetzt hätte und nun viele Nachahmer hervorruft. Tatsächlich war die avantgardistische Gruppe bei weitem nicht so sehr in der Bevölkerung bekannt, wie es die Dadaisten gerne gehabt hätten.

Tristan Tzara erklärte 1922 in Paris den Dadaismus für Tod. Noch ein Jahr zuvor war Hans Arp vom Dadaismus begeistert und äußerte es in einem Brief:

Im New York-Dada ist ein ganz wonderfules Werk. Ich meine die nackte amerikanische Jungfrau mit dem Papierkopf auf dem Holzbein. Bitte lassen Sie mir vom Autor, ist es Man Ray oder Duchamp, gut verpackt, signiert und betitelt, dieses Foto gross zugehen.12d  

Jedoch gab es schon 1917 erste Vorzeichen für das Ende des Dadaismus. Hugo Ball schrieb am 26. Juni 1917 an August Hofmann:

In Zürich ist jetzt die ganze Literatur und man konstruiert einen sehr interessanten, wenn auch unfruchtbaren Gegensatz zwischen uns Ästhetikern (Hans Arp, Janco, Richard Huelsenbeck, Hennings und Tzara) und den um Rubiner versammelten Moralikern (Ehrenstein, Leonhard Frank, Strasser, Schickele usw.).15  

Auch wenn für Hans Arp der Geist des Dadaismus wieSchwingen, die gewaltiger als hundert Urwälder12e waren, der viel dafür getan hatte, so sehr, dass Hugo Ball besorgt war,15b so ließ er sich vom Ende der avantgardistischen Bewegung nicht aus der Fassung bringen. Im selben Jahr heiratete Hans Arp die aus der Schweiz stammende Bildhauerin und Malerin Sophie Taeuber.3f  

Die Beurteilungen seines Schaffens während des Dadaismus fallen sehr ähnlich aus. Ein Beispiel:

Hans Arp krönte den Zufall in seinen ohne Selektion aus Inseraten, Artikeln und Büchern zusammengewürfelten Arpachen-Gedichte und nannte diese Technik „das Zentralerlebnis von Dada.“11b 


Weiterer Ismus

Was nun, nachdem Dada für Tod erklärt wurde?
     In Frankreich traf Hans Arp auf Gleichgesinnte und konnte 1925 mit Chiricoo, Ernst Klee, Man Ray, Masson, Miró und Picasso in der Pariser Galerie Pierre seine surrealisitischen Werke zum ersten Mal ausstellen.1f  

     1926 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft. Drei Jahre später zog das Ehepaar nach Clamart um.1g  

Bewegtes Tanzgeschmeide

Bewegtes Tanzgeschmeide (1960/1970), Standort: Skulpturenufer Remagen Foto: © Hans Weingartz

 Seine nächsten Jahre waren geprägt von der Kunst und von Kunst machen. Nur noch selten erschien ein Gedicht von ihm. Veröffentlichungen in den beiden französischen Zeitschriften Minotaure und Le Surréalisme au Service de la Révolution waren die Ausnahmen.1h Er schloss sich der Gruppe Cercle et Carre an, wurde bald daraufMitglied der neuen abstrakten Pariser Künstlergruppe AbstractionCréation“.3l 

Ähnlich wie bei Kurt Schwitters wurden auch seine Werke von den Nationalsozialisten als entartete Kunst verboten. Als die Nazis sich in Frankreich einnisteten, floh er mit seiner Frau nach Südfrankreich, in die Nähe von Nizza.2e  Vielleicht gab er sich aus Protest gegen die Nazis, vielleicht aber auch aus Respekt und Anerkennung vor den Franzosen sich einen anderen Vornamen. Er nannte sich nun Jean Arp.3g 
Seit Sommer 1940 war Frankreich politisch geteilt, im Süden war die Vichy-Regierung,
die von Hitlerdeutschland massiv unterstützt wurden, an der Macht, im Norden blieb es wie gehabt. Es war nicht absehbar, wie die Vichy-Regierung mit den avantgardistischen Künstlern umgehen würde und so zog 1943 Jean alias Hans Arp mit seiner Frau wieder nach Zürich. Kurz danach starb im Januar 1943 Sophie Taeuber-Arp infolge eines Unfalls.3h  

     Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zog Hans Arp wieder nach Carnap.3i 


Nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Vergleich zu vielen anderen Künstlern konnte Hans Arp nach dem Ende des Faschismus seiner Kunst und Literatur nachgehen, weitestgehend an der Zeit davor anknüpfen. Mitunter könnte es daran liegen, dass er während des Dritten Reichs sich nicht in Deutschland aufhielt, seine Kontakte und Freundschaften weitestgehend aufrecht erhalten konnte.
In der Folgezeit wurde er mehrmals für seine Kunstwerke ausgezeichnet, ebenso wurde ein Großteil seiner literarischen Hauptwerke veröffentlicht.
      1957 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.16

Am 7. Juni 1966 starb er an einem Herzinfarkt. Er wurde in Locarno beigesetzt.1i 


Marcel Duchamp schrieb über Hans Arp:

Auf den metaphysischen Verknüpfungen des dadaistischen Dogmas beruhend, sind Arps Reliefs zwischen 1916 und 1922 unter den überzeugendsten Illustrationen jener anti-rationalistischen Ära. Das von Arp damals eingeführte wichtige Element warHumorin seiner subtilsten Form; jene Art von wunderlichen Einfällen, die, im Gegensatz zu den rein intellektuellen Tendenzen des Kubismus und Expressionismus, der Dada-Bewegung eine so überschwengliche Lebendigkeit verliehen. […] Seine Gedichte aus der gleichen Zeit beraubten das Wort seiner rationalen Bedeutung, um zum unerwartesten Sinn vorzustoßen durch Alliteration oder blanken Unsinn. Sein Beitrag zum Surrealismus, seine Concrétions, beweisen seine meisterhafte Technik in der Anwendung verschiedenster Materialien und sind in manchen Fällen wie dreidimensionale Wortspiele – was der weibliche Körperhätte sein können“. Für Arp ist Kunst Arp.“17 


Nachklang

Spätestens seit Sommer 1997 ist ein Streit über die Kunstwerke von Hans Arp entfacht. Bei vielem seiner Werke ist man sich über die Echtheit nicht sicher. Hans Arp würde wahrscheinlich aus seinem Grab schmunzeln und sich sagen: Das ist Dada, lest mein Gedicht straßburgkonfiguration (Auszug):

dada ist für die natur und gegen die kunst. dada will wie die natur jedem ding seinen wesentlichen platz geben.
außerdem obliege ich teils sitzend teils stehend der bildhauerei. niemand kann mir nachweisen daß ich je eine nymphe einen general oder einen adler modelliert habe

Opus Null: Rezitiert von Michael Braun

Sein großer Einfluss auf die moderne deutsche Lyrik, der die Grenzen des sprachlichen Wortspiels erreicht vielleicht sogar überschritten hat,2f  findet bis heute Eingang bei manch einem Dichter. Beispielsweise findet man im Gedicht Opus Null Sequenzen, die man bei Ernst Jandl wiederfinden kann. Der Stil des Gedichts Sekundenzeiger ist auch in manch einem Gedicht von Erich Fried zu lesen.

 © read MaryRead 2016

► Lebensbilder

Werksübersicht (Literatur), unvollständig:

1903: Im Wald, Gedicht
1904
: Märchen
1912: nachzulesen bei Reinhard Doehl (): Kaspar ist Tot, Prosa
1913: Wintergarten, Gedicht  

1917: Simultangedichte
1917: Weltwunder, Gedicht  

1920: Der vogel selbdritt (Hauptwerk)
1920: nachzulesen bei Zentralbibliothek Zürich (): Die wolkenpumpe (Hauptwerk), erschien: Paul Steegemann Verlag
1924: nachzulesen bei Members Peak (): Opus Null, Gedicht
1924: nachzulesen bei Members Peak (): Sekundenzeiger, Gedicht
1924: Das bezungte Brett
1924: nachzuhören bei red (): Der Pyramidenrock, Gedicht
1924: Die Blumensphinx, erschienen in Der Sturm, Gedicht (siehe unten)

1924 – 1927: nachzulesen bei Mondblume (): Unwesen und Treiben verwirrter Engel, Gedicht
1930: Weisst du schwarzt du, Gedichte
1930: Konfiguration
1932: nachzulesen bei lviv (): Straßburgkonfiguration, Gedicht
1939: nachzulesen bei Planet Lyrik (): drei geislein, Gedicht

Zwischen 1939 – 1945:
Die graue Zeit (siehe unten)
nachzulesen bei Mondblume ():
Sophie, Gedicht
nachzulesen bei Mondblume ():
Halb Mädchen Halb Reh, Gedicht
nachzulesen bei Mondblume ():
Die Ebene, Gedicht
nachzulesen bei Dichtung: so kam ich unter die Deutschen (): 
Die Herzen sind Sterne, Gedicht


1948 – 1949: Singendes Blau

1946: Westöstliche Rosen

Zwischen 1945 bis 1952:
Der Schlaf
Singendes Blau
Wortträume und schwarze Sterne, Gedichtband

1953: Menschen
1955: Auf einem Bein (Hauptwerk)
1955: Unsern täglichen Traum. Erinnerungen, Dichtungen und Betrachtungen aus den Jahren 1914–1954
1959: Mondsand (Hauptwerk)
1961: Sinnende Flammen (Hauptwerk)
1965: Logbuch des Traumkapitäns (Hauptwerk)
1965: L’Ange et la Rose
1968: Skulpturen 1957 1968 (Hauptwerk)

ohne Datum:
nachzulesen bei Planet Lyrik ():
Ein großes Mondtreffen ist anberaumt worden…, Gedicht
Singendes Blau, Reigen

Gesammelte Werke:
1963: Gesammelte Gedichte (1903 – 1939), Arche Verlag
1974: Gesammelte Gedichte II (1939 – 1957), Arche Verlag
1984: Gesammelte Gedichte III (1957 – 1966), Limes Verlag

 

Film- bzw. Musikbeiträge zu einzelnen Gedichten:
Die Blumensphinx

Die graue Zeit

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Folgende Websites geben Auskünfte über das Leben und Werken von Hans Arp ():
Hans Arp, bei Stiftung ARP

Hans Arp, bei Moderne Kunst … verstehen


Einzelnachweise:

1, b, c, d, e, f, g, h, i,  (): Vgl. Stiftung Arp, zuletzt besucht am 07.06.2016
2, b, c, d, e, f  Vgl. Diether Krywalski: Knaurs Lexikon der Literatur, Droemersche Verlagsanstalt – München – Zürich – 1979, S. 48, Sp. 2

3, b, c, d, e, f, g, h, i, j, kl  (): Vgl. Kunst-Zeiten – Hans Arp – Leben, zuletzt besucht am 07.06.2016
4 Vgl. (): Wikipedia: Hans Arpzuletzt besucht am 07.06.2016
5, b, c  
Vgl. Das aktuelle Universallexikon in 8 Bänden, Lingen Verlag – Bergisch Gladbach 1994, Bd. 3, S 508, Sp.1 / Bd. 8, S. 1732, Sp. 1 / Bd. 1, S. 230, Sp. 2
6, b 
Vgl. Hrsg.: Peter Rusterholz und Andreas Solbach: Schweizer Literaturgeschichte, Verlag J. B. Metzler – Stuttgart, Weimar – 2007, S. 184 / S. 186

7 Vgl. (): Elisa Tamaschke: Der Moderne Bund von Doris Fässler (Hg., Rezension), zuletzt besucht am 07.06.2016
8  
Vgl.():  Kunst-Zeiten – Hans Arp – Werk, zuletzt besucht am 07.06.2016
9, bc  
Reinhard Döhl ():: Hans Arp: „Kaspar ist tot“. Beispiel einer ‚Parodie‘zuletzt besucht am 07.06.2016
10 
Christine Kanz (u.a.): Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Verlag J. B. Metzler – Stuttgart, Weimar – 2008 (7), S. 384

11, b Vgl. Rainer Dorner, Norbert Abels und Bernt Ture von zur Mühlen: Literatur im Buchhandel, Bramann – Frankfurt am Main 2005 (3), S. 142
12, b, c, d, e  Raimund Meyer, Judith Hossli, Guido Magnaguagno, Juri Steiner und Hans Bolliger: Dada global, Limmat Verlag Zürich 1994, S. 71, Sp. 3 / S. 88, Sp. 2 / S. 87, Sp. 1 / S. 90, Sp. 2 / S. 13, Sp. 1
13  
31 (): Vgl. Stiftung Schwitters, zuletzt besucht am 07.06.2016

14 (): Museum für Derdiedas, Der Spiegel, 12.05.1965, zuletzt besucht am 07.06.2016
15, b  Emmy Ball-Hennings, Hugo Ball, Sein Leben in Briefen und Gedichten. Mit einem Vorwort von Hermann Hesse, Suhrkamp – Frankfurt am Main 1991, S. 27 / S. 78
16   Vgl. (): Deutsche Akademie: Mitglied – Hans Arp, zuletzt besucht am 07.06.2016 
17 
Marcel Duchamp: Der kreative Akt. Duchampagne brut, Edition Nautilus – Hamburg 1998 (2), S. 13
18 Wochenkalender 2014, Aufbau Verlag


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