Liveticker: Erster Tag vom Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017

Liveticker, erster Tag, Klagenfurt, Leer, Manuskript, Österreich,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 / Foto: © Johannes Puch

Wir berichten live vom ersten Tag des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2017, von den 41. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Gestern fand die Eröffnung u.a. mit Franzobel und seiner 18. Klagenfurter Rede statt.

Inhaltsverzeichnis:

Eröffnung

Tag 1: Donnerstag
> 1. Lesung: 10.00 Uhr Karin Peschka
> 2. Lesung: 11.00 Uhr Björn Treber
> 3. Lesung: 12.00 Uhr John Wray
> 4. Lesung: 13.30 Uhr Noemi Schneider
> 5. Lesung: 14.30 Uhr Daniel Goetsch

Tag 1, Donnerstag den 06.07.2017

Heute lesen:

1. Lesung: 10.00 Uhr Karin Peschka
2. Lesung: 11.00 Uhr Björn Treber
3. Lesung: 12.00 Uhr John Wray

Pause

4. Lesung: 13.30 Uhr Noemi Schneider
5. Lesung: 14.30 Uhr Daniel Goetsch

 

Prozedere: Jeder Leser wird durch einen kurzen Videofilm vorgestellt, anschließend liest der- bzw. diejenige Autor/In ihren Text vor, anschließend sprechen die Kritiker darüber, in dieser Zeit darf der / die Schriftsteller/in nichts dazu sagen.

 

1. Lesung: 10.00 Uhr Karin Peschka

Liveticker,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Autorin: Karin Peschka / Foto: © Johannes Puch

Karin Peschka wurde 1967 in Wien geboren, wuchs in Eferding (Oberösterreich) auf, lebt seit 2000 in Wien. Seit 2014 ist sie freie Autorin. Im vergangenen Jahr wurde sie mit dem Adalbert-Stifter-Stipendium und dem Elias Canetti-Stipendium ausgezeichnet. Eingeladen wurde sie zum Bachmann-Wettbewerb von Stefan Gmünder.

Sie liest aus der Erzählung „Wiener Kindl“, (): Text – PDF

Eine Autorin, die ausgezeichnet vorlesen kann, die Tempo und Pausen zu setzen weiß, die Höhen und Tiefen einsetzt. Ihr zu zuhören macht Spaß.

Hubert Winkels fasst die Erzählung kurz zusammen, es ist für ihn ein guter Einstieg, da der Plot sowie die Sprache einfach gehalten sind. Klangbild ist Erlösung, Unschuld des Kindes ist die neue Religion. Es wird eine sehr alte Erzähltechnik angewendet, manche Stellen sind nicht ausgereift.

Meike Feßmann: Der alte Topos der „Wolfskinder“ liegt hierbei zugrunde. Insgesamt ist das Setting schlicht gewählt, dennoch ist es interessant.

Hildegard Elisabeth Keller: Verschiedene Elemente, wie der „letzte Mensch“ im Gegensatz zu Adam und Eva. Kombination aus alten und neueren Motiven passen nicht ganz zusammen. „Eine traumatisierte Sprache“ die auch nicht so ganz zusammen passt.

Klaus Kastberger: Zum Glück kommt die Apokalypse direkt zu Beginn, damit haben wir es hinter uns. Es gibt zwei Orte der Apokalypsen: Hollywood-Orte wie New York und es gibt die literarischen apokalyptischen Orte. Etliches ist glaubhaft. „Hunde sind für mich unberechenbare Wesen.“ Wenn ein Kind die Hunde mit einem Silberlöffel bändigen kann, findet er beruhigend.

Stefan Gmünder: Ein sehr gelungener Text. Wenn man will, gibt es Querverweise zu Thomas Bernhard „Ein Kind“. Sauber durchgearbeitet.

Hubert Winkels: „Kot absetzen“ kannte er bislang nicht. Das geistig zurückgebliebene Kind ist zu kurz gekommen.

Michael Wiederstein: Dschungelbuch und ähnliches ist darin eingearbeitet. „Große Kunst“. Erzählerisch eher schwach, da poetische Bilder weggenommen werden.
„Es gab keinen mehr, der die Stufen heraufgehen könnte, es war sogar fraglich, wie lange die Statik den noch bestehenden Hausrest aufrecht halten würde.“, ist zu viel, von diesen Sätzen gibt es zu viele.

Klaus Kastberger: Es ist sehr präzise. Es gibt verschiedene Ebenen. Es wird mit der Wiener Barockwelt nach außen gespielt, was ihm gefällt. Der Text ist oberflächlich simpel, aber in der Tiefe hat er deutlich mehr zu bieten.

Hubert Winkels: Weniger wäre mehr, man könnte auf eine ganze Sprachebene verzichten.

Sandra Kegel: Man sollte nichts weglassen. Alle Motive sind richtig und machen Sinn.

Klaus Kastberger: Es gibt kein „Wiener Kindl“ im Gegensatz zum „Münchner Kindl“.

Hubert Winkels: Es gibt ein Hotel, dass „Wiener Kindl“ heißt, „habe ich gegoogelt“.

Kommentar: Zu Beginn schien es zunächst so, als würde der Text komplett durchfallen, im Verlauf der Diskussion wandelte sich ein ganzes stückweit diese Einstellung.

Moderator: 1/8 oder 7/8 streichen? Der oder die erste Leser/in hat ein schweres Los.

 

 

2. Lesung: 11.00 Uhr Björn Treber

Liveticker,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Autor: Björn Treber / Foto: © Johannes Puch

Björn Treber wurde 1992 in Klagenfurt geboren, hat in Graz Germanistik studiert, schrieb schon während seines Studiums Lyrik, Prosa und Dramen. Seine ersten Texte veröffentlichte er in den „manuskripten“. Im vergangenem Jahr wurde er mit dem „Startstipendium des österreichischen Bundeskanzleramtes“ ausgezeichnet. Er wurde von Stefan Gmünder eingeladen.

Er liest aus dem Text „Weintrieb“, (): Text – PDF

Hildegard Elisabeth Keller: Ich habe selten solch einen erfrischenden Text über ein Begräbnis gehört und gelesen. Poetisch gut gesetzte Bilder.

Sandra Kegel: In der Mittelachse gedruckt, sehr kleine Schrift, der mit wenigem eine besondere Spannung erzeugen will, überzeugen kann es sie nicht.

Meike Feßmann: Geht sehr brav, chronologisch vor, dass bei einer Beerdigung problematisch ist. Literarisch müsste der Widerspruch zwischen dem Enkel, der unter dem Tod des Großvaters leidet und der Allgemeinheit, die sich sagt, wenn er über 80 Jahre war, dann ist das schon in Ordnung.

Michael Wiederstein: Der Ich-Erzähler ist sehr aggressiv, trauert nicht wirklich.

Meike Feßmann: Nein, nicht der Ich-Erzähler ist aggressiv, er ist der wahre Trauernde, sondern die anderen kommen nur so zur Beerdigung.

Hubert Winkels: Da gibt es einiges Unbeholfenes dabei.

Klaus Kastberger: „Ich hatte das Gefühl, dass der Text …, alles ist wahr, selbst die Telefonnummer.“ Die Intimität findet man auch im letzten Werk von Ingeborg Bachmann („Malina“). Ein mutiger Text, ein junger Autor ist ungeschützt, da ihm die Legitimität im Gegensatz zu Ingeborg Bachmann fehlt, traut er sich, dies zu thematisieren.

Hildegard Elisabeth Keller: „Ich will eine Lanze für den Text brechen.“

Hubert Winkels: Kastberger meint wohl nicht „Intimität“ sondern „Authenzität“.

Stefan Gmünder: Ich würde „Intimität“ durch „Nähe“ ersetzen. Mutig die Themenwahl.

Meike Feßmann: Der Autor hat eine allgemeine Form gesucht und macht sich damit schutzlos. Sie hebt deutlich hervor: Es wird über den Text und seine Mängel gesprochen und nicht über die Empfindungen des Autors (der Text scheint autobiografisch zu sein).

Hubert Winkels: Warum wird ein Sarg aus dem Auto „entfernt“, der wird doch herausgetragen. Es ist nur eine kleine Nuance, aber es stört mich ungemein.

Klaus Kastberger: Der Text ist nicht so grottenschlecht.

Sandra Kegel: Ich habe die Telefonnummer ausprobiert, aber da kommt „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Das wäre Klasse gewesen.

 

 

3. Lesung: 12.00 Uhr John Wray

Liveticker, amerikanischer Schriftsteller,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Autor: John Wray / Foto: © Johannes Puch

Für ihn ist das Schreiben eine Qual. Seine Mutter stammt aus Österreich, geboren wurde John Wray aber 1971 in Washington DC. Österreich war für ihn aber immer ein Sehnsuchtsort. Zuletzt erschien sein Roman „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ (2016, Rowohlt). Eingeladen wurde er von Sandra Kegel.

Er liest aus dem Text „Madrigal“, (): Text – PDF

Man merkt ihm an, dass er schon des Öfteren vor Publikum gelesen hat. Er unterstützt sein Lesen mit Gestik, schaut zwischendurch ins Publikum. Weiß, wie man Akzente setzt.

Hubert Winkels: Ich bin sehr beeindruckt. Schwester ist psychisch krank, die Geschwister stehen sich sehr nah, sie kann ihre Medikamente absetzen und sogar schreiben (zuvor scheint sie unter einer Schreibblockade gelitten zu haben).

Stefan Gmünder: Ich bin dem Text, trotz allem, dankbar für seinen Humor. Der Autor zieht ganz locker eine Karte nach der anderen, die einem fast schon Angst macht.

Klaus Kastberger: Man merkt, dass John Wray ein Profi ist. Ein komplexer Text, man braucht dafür eine hohe Konzentration, die man aber sofort mit dem ersten Satz bekommt, die Aufmerksamkeit ist direkt da. Keine der Geschichten sind zu Ende, eine perfekt gesetzte Spannung, fast wie bei Peter Handke, der Bleistift quietscht. Es war für ihn ein großes Vergnügen.

Hildegard Elisabeth Keller: Amerika und die Vögel ist ein gut gewähltes Thema. „Der-nicht-genannt-werden-darf“ ist selbstverständlich Donald Trump, in Amerika nennt man ihn fifty… Madrigal, darin steckt schon „mad“, die muss eine Schraube locker haben. „Ich werde nicht warm mit der Geschichte“, zu messy.

Sandra Kegel: Der Text hat es in sich. Zentrales Thema: Kommunikationsschwäche. Interessant ist der derzeitige amerikanische Kartographie in diesem Text.

Meike Feßmann: Ich kann vielem zustimmen. Erstaunlich das einer innerhalb von 25 Minuten sämtliche Werkzeuge aus einem großen Handwerksrepertoire ziehen kann. Aber will hier jemand zu viel zeigen? Gleichzeitig bleibt die Demut. Dennoch stimmt hier etwas nicht mit dem Klagenfurt-Konzept überein.

Michael Wiederstein: „Mich stört letztendlich die Überfrachtung, zu wenig Geschichte, obwohl super gemacht, mir passt es aber nicht.“

Klaus Kastberger: „Ich habe nicht gewusst, dass es ein Klagenfurt-Format gibt. John Wray braucht nicht Klagenfurt aber vielleicht braucht Klagenfurt John Wray.“

Hubert Winkels: Dieser Text braucht Klagenfurt und Klagenfurt braucht solch einen Text.

Stefan Gmünder: Es ist eine konventionelle Sprache.

 

 

4. Lesung: 13.30 Uhr Noemi Schneider

Liveticker,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Autorin: Noemi Schneider / Foto: © Johannes Puch

Geboren wurde Noemi Schneider 1982 in München. Dort studierte sie auch Film und Fernsehen, Regie im Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Seit 2008 arbeitet sie als freie Autorin für Deutschlandradio Kultur. Nebenbei schreibt sie Kurzgeschichten, Artikel, Reportagen und Essays. Zuletzt erschien von ihr der Roman „Das wissen wir schon“ (2017, Hanser). 2016 wurde sie mit dem 2. Preis FM4-Wortlaut ausgezeichnet. Eingeladen wurde sie von Hubert Winkels.

Sie liest aus dem Text „Fifty Shades of Gray“, (): Text – PDF

Liest sehr eintönig, wenig mit Höhen und Tiefen, gleichmäßig, zu gleichmäßig, fast ermüdend. Ein Gegensatz zu John Wray.

Meike Feßmann: So was nennt man wohl Tschick-lick. Der Titel erinnert einen sofort an die Trilogie, aber eigentlich ist eine Strahlung. Das Zusammenspiel zwischen den oberflächlichen Gesprächen und den glatten, höheren Sprache passen nicht zusammen.

Sandra Kegel: Den sprachlichen Clash finde ich genau das Interessante an diesem Text. Eine interessante Form mit der Zweiten Person, das Ich wird zum Du. Es ist gelungen.

Hubert Winkels: Umkehrung des derzeitigen Flüchtlingsstrom. Der zweite apokalyptische Text am heutigen Tag. Jede persönliche Dramatik wird weggebeamt durch die Dichte Atmosphäre. Einer der lustigsten Weltuntergänge, die Hubert Winkels kennt, die witzigste, die man sich nur wünschen kann. Macht sich einen Heidenspaß, einen sarkastischen Spaß mit der ansonsten kursierenden Weltuntergangsgeschichte.

Stefan Gmünder: Kommunikativ ist es interessant. Insgesamt ist der Text zu durchschaubar, dennoch hat er ihn gern gelesen.

Michael Wiederstein: Wohlstandsverwahrlosung, Mottenkiste der deutschen Popkultur. Warum muss man Popkultur ein weiteres Mal aufwärmen?

Hildegard Elisabeth Keller: Ein Möchtegern-Untergang, die ökologische Katastrophe ist unglaubwürdig.

Klaus Kastberger: Sollte der Text jemals veröffentlicht werden, dann sollte die Interpretation von Hubert Winkels als Vorwort oder Nachwort mit abgedruckt werden, weil er dann eine Tiefe bekommt. Ich mag fast gar nichts an dem Text. Die Trilogie ist ein Arztroman ohne Arzt und auch dieser Text hat keinen Arzt.

Hubert Winkels: Die Zuspitzung denkt man permanent mit. Äußerst erfrischend, dass hierbei der Apokalypse die Luft rausgenommen wird. Den Untergang in Sequenzen muss man spüren, muss man mitdenken, ansonsten bleiben nur leere Worthülsen und Redensarten übrig.

Klaus Kastberger: Selbst wenn der Text noch mehr Zeit und Möglichkeiten gäbe, könnte es ihn nicht überzeugen. Es ist viel zu gezuckert, unglaubwürdig. Selbst wenn man die Apokalypse kennt, erschließt einem der Text immer noch nicht.

Michael Wiederstein: Es könnte funktionieren, aber hierbei nicht. Figuren sind Karikaturen, zu viel wird vorweggenommen. Es ist klar, dass die Charakteren im Luxus dem Weltuntergang zuschauen.

Hildegard Elisabeth Keller: Woher kommt der Weltuntergang? Es fehlt viel zu viel.

Hubert Winkels: „Der Text funktioniert nur so, wie er vorliegt.“

Klaus Kastberger: Es sind nur Plattitüden, saust an allem vorbei, absolut unglaubwürdig. Unlösbar.

 

 

5. Lesung: 14.30 Uhr Daniel Goetsch

Liveticker, schweizerischer Schriftsteller, französischer Schriftsteller,

41. Tage der deutschsprachigen Literatur, Autor: Daniel Goetsch / Foto: © Johannes Puch

Daniel Goetsch wurde 1968 in Zürich geboren, lebt seit 2004 in Berlin. Er schrieb Romane und Theaterstücke. Zuletzt erschien sein Roman „Ein Niemand“ (2016, Klett-Cotta). Er wurde von Hildegard Elisabeth Keller eingeladen.

Er liest den Romanauszug „Der Name“, (): Text – PDF

Stilistisch erinnert einen an Navid Kermani, ebenso die Wahl des Titels, bei Navid Kermani lautet es „Dein Name“, andererseits auch nicht, weil zu brav, zu Schuljungenhaft.
Wieder Mal eine Geschichte über das Dritte Reich, über das Ende des Nationalsozialismus unter amerikanischer Besatzung, kurz vor oder während der Nürnberger Prozesse.

Hubert Winkels: Es erinnert ihn von der Struktur her an John Wray. Alle Figuren bleiben undurchsichtig, von keinem wird die Identität deutlich, dass aber auf dem historischen Hintergrund logisch ist. Eine Spielanordnung, zu durchschaubar und dennoch bleiben die Figuren undurchsichtig.

Klaus Kastberger: Der Auszug ist eher unglücklich gewählt, weil man deutlich mehr Teile bräuchte, um diesen Text einordnen zu können. „Bisschen habe ich John Wray im Hintergrund gehabt“.

Meike Feßmann: „Es gibt eine Menge stilistische Mängel.“ Es gibt eine große Stilunsicherheit, die im Bereich der Sexualität sichtbar wird.

Hildegard Elisabeth Keller: Sie ist sehr stringent erzählt, da ist nichts Holzschnittartiges sondern gut ausgeführt. In den 1950er Jahre wurde in der amerikanischen Popkultur jegliche Art von Sexualität umschrieben, niemals deutlich benannt.

Stefan Gmünder: Erinnerung ist Wertarbeit, dass hätte die Grundlage dieses Romans sein können. Er scheitert an dem zu einfachen, an den Klischees. Die Fortführung könnte doch noch interessant werden.

Sandra Kegel: Viel zu konventionell erzählt. Die eingeschobenen intertextuellen Elemente überzeugen nicht.

Hubert Winkels: Hier passt einiges nicht zusammen. Man kann zwar spekulieren, inwiefern es letztendlich doch aufgeht, aber das liegt nicht vor, also kann es auch nicht bewertet werden.

Michael Wiederstein: Die Lücken sind gering und unproblematisch.

Stefan Gmünder: Recherche lastet zu sehr auf dem Text, man hätte das mehr zurücknehmen können.

Klaus Kastberger: Kürzen des Textes löst nicht das Problem vielmehr braucht der Leser deutlich mehr Informationen.

© read MaryRead 2017

► Bordbuch

 Home > Bordbuch > Hafenberichte > Speaking-Corner > Liveticker: Erster Tag vom Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017

Print Friendly, PDF & Email