„In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne

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Spannende, abenteuerliche, humorvolle, kriminalistische und informative Weltliteratur von Jules Verne mit In 80 Tagen um die Welt ist ein Roman, der bis heute viele begeistert.1

 

Der Roman beginnt – ganz nach englischer Manier – harmlos, dabei war Jules Verne ein französischer Schriftsteller. Phileas Fogg wettet 1872, dass es ihm gelingen würde, in achtzig Tagen um die Welt zu reisen. Heutzutage wäre solch eine Wette lächerlich angesichts der technischen Möglichkeiten, selbst für eine Reise zum Mond braucht man keine achtzig Tage, doch im 19. Jahrhundert stellte eine Reise um die Erde noch eine Herausforderung dar. Phileas Fogg hat seinen Zeitplan sehr eng berechnet, da darf nichts schief gehen aber unterwegs muss er gemeinsam mit seinem Diener Jean Passepartout eine Frau, seinen Diener aus den Fängen der Sioux-Indianer retten und sich mit einem Yankee duellieren. Ach ja, zwischendurch spielt auch das Wetter nicht mit.

 

Die Person Phileas Fogg

Die Namensgebung von Figuren in der Literatur kommt meist nicht von ungefähr, sie haben eine Bedeutung. Der Protagonist im Roman – Phileas Fogg – ist eine Zusammensetzung aus einer abgeleiteten griechischen Bezeichnung für einen alten ägyptischen Tempel in Oberägypten und der Vorname ist abgeleitet von dem englischen Adjektiv foggy und hat in etwa die Bedeutung sehr neblig, kann im übertragenen Sinn auch als verwirrt gelten.
     Die griechische Bezeichnung für die ägyptische Tempelanlage ist auf Platon zurückzuführen, der sich in seinen Schriften häufig mit der ägyptischen Kunst, die hierbei umfassend gemeint ist, auseinandersetzt. Auf ägyptisch heißt der Tempel laut Wikipedia Hut-chenti und bedeutet Haus des Anfangs. Beherbergt sind in der Tempelanlage die Hauptmythologischen Figuren wie Re und Osiris.1  
     Im Sachbuch
Ägypten von Jan Assmann wird erwähnt, dass im 19. Jahrhundert Kenntnisse über das antike Ägypten unter den Intellektuellen weit verbreitet war.2 Von daher kann man davon ausgehen, dass auch Jules Verne Kenntnisse über die ägyptische Mythologie inne hatte und über deren Bauten.

Möglicherweise war auch der Heilige Phileas Vorbild für die Charaktere. Im Heiligenlexikon kann man nachlesen, dass Phileas von Thmuis am 4. Februar 306 in Alexandria als Märtyrer starb. Aus dem Gefängnis heraus schrieb er einen Brief, der bei Eusebius von Caeseria mit einem längeren Zitat noch teilweise erhalten ist.3

Adolf Philipp d'Ennery, zeitgenössische Darstellung,Olivier & Patrick Poivre D'Arvour,

Adolf Philipp d’Ennery in einer zeitgenössischen Darstellung von 1880

Phileas Fogg beginnt seine Reise in London, in der Stadt, die im 19. Jahrhundert als das Zentrum der Industrialisierung angesehen war. Seine Reise beginnt in der Saville Row, eine Straße, in der renommierte Schneider saßen. Zudem wird im Roman der Name John Sheridan erwähnt, der im Haus Nummer 7 lebte, bevor Phileas Fogg dort einzog. Laut Jules Verne starb John Sheridan 1814. Tatsächlich aber wurde der Politiker und Schriftsteller Richard Brinsley Sheridan am 30.10.1751 geboren und starb am 07.10.1816. Jedoch gibt es noch einen Sheridan, nämlich Joseph Thomas Sheridan Le Fanu, der am 28. August 1814 in Dublin geboren wurde. Er stammte von den Hugenotten ab, war ein irischer Schriftsteller, der Gruselgeschichten verfasste. Er starb, kurz nachdem der Roman von Jules Verne am 30. Januar 1873 in Frankreich unter dem Titel Le tour du monde en quatre-vingt jours erschien, am 10. Februar 1873.
     Der Politiker lebte tatsächlich in der Saville Row, aber nicht in Hausnummer 7 wie Jules Verne es behauptet sondern in Hausnummer 17.

Allmählich wird der Name des Protagonisten deutlich. Jules Verne gibt noch einen weiteren Hinweis, nämlich dass Phileas Fogg zwar durch und durch ein Engländer ist aber kein Londoner sein kann. Die vielen Hinweise auf Name und Handlungsort können einen verwirren, also foggy. Zudem fasst Jules Verne die beiden Sheridan`s zusammen und gibt somit versteckt dann doch eine französische Andeutung mithilfe der Abstammung von dem irischen Schriftsteller: die Hugenotten.

 

Einordnung des Romans

Vor Phileas Wette ist noch niemand auf die Idee gekommen, in so kurzer Zeit die Welt zu bereisen, er ist also der erste, der solch eine Wette abschließt. Dafür hatte Jules Verne eine reale Vorlage. Laut Scinexx – Das Wissensmagazin reiste George Francis Train, ein wohlhabender Kaufmann, im Jahr 1870 in nur 80 Tagen um die Welt. Darüber wurde in der französischen Zeitschrift Le Magasin Pittoresque ein Artikel veröffentlicht. Diesen Artikel hatte wohl Jules Verne gelesen. Zudem warb das Reiseunternehmen James Cook damit, in kurzer Zeit die Welt bereisen zu können.4 

Der Abenteuerroman war von Jules Verne der erste Roman nach dem Deutsch-französischen Krieg, den die Franzosen verloren hatten und Napoleon III. wurde festgenommen. Frankreich war in Europa weitestgehend durch die Bündnispolitik von Otto von Bismarck isoliert.
     Literarisch entstand ein Vakuum, in dem zum einen die Katholiken versuchten wieder Fuß zu fassen wie Maurice Berrès, manche suchten im betonten Nationalgefühl wie Ferdinand Bruntière ihr Heil, andere legten Wert auf den Humanismus und erkannten im technischen Fortschritt die Bedrohlichkeit wie Jules Verne.5 Utopie und Realismus treffen im Roman In 80 Tagen um die Welt zusammen.
    
So manches ist in dem Abenteuerroman utopisch. Eine Brücke muss beispielsweise in den USA überquert werden, was nur durch eine absurd hohe Geschwindigkeit des Zuges möglich wird. Im 19. Jahrhundert ist der Glaube an den technischen Fortschritt von der Überzeugung durchdrungen, dass man mithilfe von Technik quasi Berge versetzen kann. Zudem eröffnet der Eisenbahnbau die Möglichkeit, sich in anderen Regionen, Ländern und Kontinenten mal umzuschauen.
    
Die Wette wäre für Phileas Fogg fast verloren gegangen und zwar nicht in Indien oder ähnlichen Regionen, sondern in den USA. Noch während der amerikanische Bürgerkrieg tobte, erteilte Präsident Lincoln im Juli 1862 den Eisenbahnbau nach Kalifornien. Um den Bau voranzutreiben, bekamen die Gesellschaften für jeden erbauten Streckenabschnitt vom Staat einen Zuschuss. Die Konsequenz war, dass die Gesellschaften teilweise Bahnstrecken parallel bauten und erst durch die Einigung, die Strecken am Großen Salzsee in Utah miteinander zu verbinden, war der Weg frei für den Erfolg. Am 10. Mai 1869 wurden die Strecken durch einen symbolischen Akt miteinander verbunden.
    
Bei Jules Verne gibt es am 7. Dezember 1872 für den Zug Schwierigkeiten, den reißenden Fluss bei Medicine Bow zu überqueren. Schuld daran ist die morsche Brücke, über die der Lokomotivführer nicht fahren möchte.
Jules Verne hat hierbei eine versteckte Kritik, nämlich, dass Schnelligkeit in der Technik nicht gleichzeitig Zuverlässigkeit und Sicherheit bedeutet. Aus dieser Schwäche greift der französische Schriftsteller zu utopischen Mitteln und lässt den Zug mit hoher Geschwindigkeit über die Brücke rasen.

Bulletin de la Sociéte Jules Verne,

Bulletin de la Sociéte Jules Verne

Literaturhistorisch wird Jules Verne der Dritten französischen Republik, die am 4. September 1870 begann, zugeordnet, hingegen kann der Roman nicht ganz eindeutig einer Gattung zugewiesen werden. Zum einen hat es starke Elemente eines Abenteuerromans, zum anderen kehrt Phileas Fogg zwar an seinen Ausgangspunkt zurück, und es scheint so, als würde alles so bleiben, wie es war, aber in einer Hinsicht hat er einen inneren Prozess durchlaufen und heiratet nach seiner Rückkehr Frau Aouda, die er in Indien kennengelernt hatte. Der Protagonist reist um die Welt, kehrt mit leichter Veränderung zurück. Demnach hat es auch Aspekte einer Robinsonade. Für die Robinsonade spricht auch die geografische sowie zeitliche Richtigkeit. Jules Verne lieferte nicht nur Spannung, sondern auch einen Lerneffekt. Er selber hat nie indischen Boden betreten, dennoch beschreibt er die Region so, als sei er dort schon mal gewesen. Sein Wissen darüber stammte aus Lexika und Zeitungsartikeln. Die Vorgehensweise war seinem Zeitgenossen Karl May ähnlich, auch er schrieb über Amerika, obwohl er diesen Kontinent nie betreten hatte.
     Frauen haben im Roman In 80 Tagen um die Welt nur eine untergeordnete Rolle, obgleich es die reisenden Frauen im 19. Jahrhundert gegeben hat. Im Sachbuch Scherben bringen Glück benennt Amanda Adams sieben Frauen, unter ihnen ist die eine oder andere, die sich auch im 19. Jahrhundert auf den beschwerlichen Weg gemacht haben.

Zur Vorbereitung für den Roman begann Jules Verne im Sommer 1871 mithilfe von Figuren die Reiseroute nachzuempfinden. Veröffentlicht wurde der Roman 1872 zuerst als Fortsetzungsreihe in Le Temps und am 30. Januar 1873 konnte man in Frankreich die Abenteuer über Phileas Fogg in Buchform lesen. Noch im selben Jahr war der Roman auch in deutscher Sprache erhältlich. Das Buch verkaufte sich zu Lebzeiten vom Romanautor 108.000 mal, also ein Bestseller.6

Etliche Hinweise deuten die Reaktion der damaligen Leser auf den Roman an. In den Debatten waren die verschiedenen Kulturen weniger bedeutsam als die Frage nach der Zeitverschiebung. Am 4. April 1873, wenige Wochen nach dem erscheinen des Romans in Buchform, hielt Jules Verne der französischen Gesellschaft in Paris einen Vortrag über Die Meridiane und der Kalender.7 Das Beachten der Zeitverschiebung in Literatur ist das eigentliche Novum des Romans.

 

Auszug der Adaptionen

Kaum ein anderes Werk hat so zahlreiche Adaptionen aufzuweisen, wie In 80 Tagen um die Welt. Die erste Bühnenbearbeitung verfasste Jules Verne mit Unterstützung von Adolf Philipp d`Ennery, die am 7. November 1874 am Theater-Porte-Saint-Martin uraufgeführt wurde. Das Stück bestand aus einem Prolog und fünf Akten. Insgesamt wurde die Fassung 414 mal aufgeführt, zum vorerst letzten Mal am 13. Mai 1940.8 
     Eine weitere Bearbeitung des Stücks wurde durch
Sébastien Azzopardi und Sacha Danino geleistet. Dessen Uraufführung fand am 10. Mai 2006 im Café de la Gare (Paris) statt und wurde mit Charles Oulmont 2006 ausgezeichnet.9

Mehrmals wurde das Buch verfilmt, zuletzt fand am 23. Dezember 2004 die Premiere Around the World in 80 Days unter der Regie von Frank Coraci statt.10 Zudem gibt es zahlreiche Hörspiele, ein paar Brettspiele und Computerspiele und auch der Sport bezeichnet eine Auszeichnung (Jules Verne Trophy) nach der Romanvorlage.

Außerdem gibt es seit 2008 noch ein Punklied von der Band Broilers.
Punklied: In 80 Tagen um die Welt

Den Text dazu kann hier nachgelesen werden (): In 80 Tagen um die Welt

Seit September 2016 ist die Kinderbuchreihe Krypteria. Jules Vernes geheimnisvolle Insel von Fabian Lenk auf dem Buchmarkt. Der erste Band Das Geheimnis der Höhle basiert auf den Roman In 80 Tagen um die Welt.

Am 12. Februar 2016 hat der Ueberreuter Verlag eine neue Ausgabe des Romans herausgegeben (Bibliographische Angaben, siehe unten).

 

Was macht diesen Roman so erfolgreich?

Jean Demerliac, L'Odyssee Jules Verne,Albin Michel,

Jean Demerliac: L’Odyssee Jules Verne

Der Roman ist vielschichtig. Da gibt es einerseits den Glauben an die Technik und hier und da auch eine leise Kritik daran, andererseits gibt es historische Bezüge und auch zu historisch-realen Personen. Neben den versteckten Hinweisen auf reale Personen, die sich hinter John Sheridan verbergen, offenbart Jules Verne, wen er tatsächlich als den Dieb, als den Verbrecher sieht. Im Roman heißt der gesuchte Dieb James Strand, die historische Person heißt James Strang und ist der Begründer der Mormonen. Die Mormonen spielen im Roman auch kurzweilig eine Rolle.
     Wetten wurden im 19. Jahrhundert oft abgeschlossen und das nicht nur in Großbritannien. Es ging um das Wettrennen der Möglichkeiten, sei es die Expedition zum Nordpol oder eben in 80 Tagen um die Welt zu reisen.
    
Jules Verne griff geschickt den Zeitgeist auf, arbeitete diese so um, dass sie auch einen didaktischen Nährwert bekamen.

Durch die Vielschichtigkeit werden zahlreiche Leser unterschiedlicher Bildung angesprochen und für jeden ist genug dabei, um sich an dem Roman zu erfreuen. In der Gegenwart gibt es bei den Romanen Der Name der Rose von Umberto Eco und Das Parfum von Patrick Süskind eine ähnliche Wirkung, ebenfalls hervorgerufen durch die unterschiedlichen Ebenen.

Jules Verne konnte noch zu seiner Lebzeit von dem Erfolg des Romans profitieren. Sämtliche Adaptionen waren und sind erfolgreich. Für Weltliteratur ist solch ein Erfolg eher die Ausnahme. Tendenzen des Erfolgs weisen auch Mark Twain mit Tom Saywer auf, Thomas Mann mit Die Buddenbrooks und Erich Maria Remarque mit Im Westen nichts Neues. Jedoch muss man bei den letztgenannten Abstriche machen, an den enormen Erfolg von In 80 Tagen um die Welt kommen sie nicht ganz heran.

Judith Schlitz
© read MaryRead

Schatztruhe

 

 jugendroman, weltklassiker, utopie, sciencefiction, roman Jules Verne: In 80 Tagen um die Welt
Originaltitel: Le tour du monde en quatre-vingt jours
Textbearbeitung und Kürzung: Anne Lösch
Roman, ab 12 Jahre
192 Seiten
gebunden
erschien: 13.02.2016
Verlag: Ueberreuter
ISBN 978-3-7641-7061-5
Preis: 8,95 € (D), 9,20 € (A)

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Einzelnachweise ():
1   (): Vgl. Wikipedia: Tempel von Philae, zuletzt besucht am 14.09.2016
2  Vgl. Jan Assmann: Ägypten, S. Fischer Verlag – Frankfurt am Main, 2005 (4), S. 381
3  (): Vgl. Phileas von Thmuis, Heiligenlexikon, zuletzt besucht am 14.09.2016
4  (): Vgl. Höher, schneller, weiter. Vernes Leitmotiv trifft den Nerv der Zeit, Scinexx, Das Wissensmagazin, zuletzt besucht am 14.09.2016 
5  Vgl. Jürgen Grimm (Hrsg.): Französische Literaturgeschichte, Verlag J.B. Metzler -Stuttgart – Weimar 2006 (5), S. 312 f.
6  (): Vgl. Hausarbeiten, zuletzt besucht am 14.09.2016
7  Vgl. Jules Verne: In 79 Tagen um die Welt, Zeit-Online, 31. Dezember 1899, zuletzt besucht am 14.09.2016
8  (): Vgl. Bühnenwerke von und nach Jules Verne, zuletzt besucht am 14.09.2016
9  Vgl. Um die Welt in 80 Tagen, Gallissas – Theaterverlag und Mediaagentur GmbH, Charles Oulmont 2006
10  (): Vgl. Kino, zuletzt besucht am 14.09.2016


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