Literaturkalender: 6. Mai

Lymann Frank Baum, amerikanischer Schriftsteller

 Inhaltsverzeichnis

> Literaturhistorie Allgemein
> Verfolgungen und Verhaftungen von Journalisten und Schriftsteller
> Erschienene Bücher
> Literaturfeste, –festivals und -biennalen
> Literaturpreise und Auszeichnungen
> Geboren
> Gestorben

Literaturhistorie

Allgemein

1947: Die Theatergemeinde Baden sammelte Geld, um den Wiederaufbau ihres Stadttheaters, dass 1929 zusammenbrach, zu ermöglichen. Das Theater ist das älteste in Niederösterreich.

1949: In der Rudolf-Oetker-Halle (Bielefeld) wurde die Ausstellung „Goethe. Leben und Schaffen“ eröffnet. Sie endete am 7. Juni 1949.

1950: Der schweizerische Schriftstellerverein besuchte zu seinem Jahrestag in St. Gallen für zwei Tage Schulen, um dort Lesungen abzuhalten.

1954: Am Haus von Sigmund Freud in der Berggasse 19 in Wien wurde zu seinem 98. Geburtstag eine Gedenktafel errichtet.

1956: Zum 100. Geburtstag von Sigmund Freud wurden in Berlin und Wien Feierlichkeiten begangen.

1958: Lesung mit Karl Heinz Waggerl in der Stadthalle Wien, der vom Vizebürgermeister Karl Honay im Rathaus empfangen wurde.

1964: In Berlin wurde durch die Ernst-Barlach-Gesellschaft die Ausstellung „Ernst Barlach in Berlin“ im Haus am Lützowplatz eröffnet. Die Ausstellung ging am 30. Juni 1964 zu Ende.

1966: Friedrich Hacker hielt eine Lesung / Vortrag zum Thema „Probleme der kulturellen Verständigung. Zur Psychologie und Psychopathologie der Weltanschauung“ im Großen Saal der Palais Palffy in Wien.
1966: Das Theater in Bremen sowie das Schauspielhaus Bochum sagten die Teilnahme am Theatertreffen vom 14. bis 22. Mai 1966 ab, da sie wegen der „eigennützigen Verhaltensweisen“ des Berliner Renaissance-Theaters empört waren. Vorausgegangen waren die urheberrechtlichen Einsprüche seitens des Renaissance-Theaters und zwei Theaterverlage. Ursprünglich hatte das Theater in Bremen „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind und das Bochumer Schauspielhaus „Was ihr wollt“ von William Shakespeare geplant.

1973: In Wiesbaden, in der Hessischen Landesbibliothek wurde die Ausstellung „Wilhelm Heinrich Riehl. Zum 150 Geburtstag“, zusammengestellt und von Rupprecht Leppla eröffnet. Die Ausstellung ging am 30. Juni 1973 zu Ende.

1980: In der Stadtbücherei von Duisburg fand die Ausstellung „Anton Tschechow auf dem Theater“, organisiert vom Düsseldorfer Dumont-Lindemann Archiv und Heinrich Riemenschneider, statt.

1983: In Trier ging die Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung unter dem Motto „Sprache im Exil. Ausnahmezustände in Sprache und Literatur zu Ende. Hilde Domin, Jürgen Fuchs, Iring Fetscher und Hans-Albert Walter hielten dazu jeweils einen Vortrag. Beginn der Frühjahrstagung war am 4. Mai.
1983: In Koblenz stellte der Präsident des Bundesarchivs fest, dass die „Tagebücher“ von Adolf Hitler, die im Magazin „Stern“ veröffentlicht wurden, zweifelsfrei sich um Fälschungen handelten.
1983: In Frankfurt am Main fanden zum 10. Mal die „Römerberg-Gespräche“ für zwei Tage statt. Es wurde über das Thema „Kultur-Zerstörung“ mit Schriftstellern (u.a. Erich Fried, Ursula Krechel und Jurek Becker), Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern diskutiert.

1985: In Graz wurde im Rahmen von Forum Stadtpark Literatur eine Lesung mit der serbischen Schriftstellerin Rada Iveković, Eva Meyer, Maja Milcinski und der schweizerischen Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Ilma Rakusa unter dem Titel „Die entwendete Übertragung. Ein Schriftverkehr“ veranstaltet.

Verfolgungen und Verhaftungen von Journalisten und Schriftsteller

1971: Der Schöffensenat des Wiener Jugendgerichts sah es als erwiesen an, dass die beiden Aktivisten, Peter Weibel und Valie Export, mit ihrer Dokumentation „Wien – Bildkompendium, Wiener Aktionismus und Film“, dass für den deutschen Kunstverlag zusammengestellt wurde, eine „unzüchtige Schrift“ erstellt haben. Sie wurden wegen Pornographie mit Freiheitsstrafen von 2 und einem Monat auf Bewährung verurteilt. In Deutschland blieb das Buch unbeanstandet.

Erschienene Bücher

1719: Daniel Defoe: The Life and strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe (Roman)

2016: Antoine Leiris: Meinen Hass bekommt ihr nicht (Sachbuch), Originalausgabe: Vous n’aurez pas ma haine (erschienen in Frankreich: 22.06.2016)

Uraufführungen / Premieren

1902: Im Théâtre Antoine wurde das Theaterstück „Boule de suif“ von dem französischen Schriftsteller Oscar Méténier mithilfe von Guy de Maupassant uraufgeführt.

Literaturfeste, –festivals und -biennalen

1970: In Recklinghausen wurden die Ruhrfestspiele mit dem Drama „Caligula“ von Albert Camus eröffnet. Zugegen waren auch Ensembles aus Indien, Indonesien, Thailand und Pakistan sowie zum ersten Mal Ostberlin. Im Rahmen der Ruhrfestspiele wurden weitere folgende Stücke aufgeführt: „Eröffnung des indischen Zeitalters“ von Peter Hacks, Regie führte Hans-Joachim Heyse; „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing, Regie führte Friedo Solter; „Feinde“ von Maxim Gorki, Regie führte Wolfgang Heinz sowie die Komödie „Der Frieden“ von Aristophanes unter der Bearbeitung von Peter Hacks, Regie führte Benno Besson. Am 16. Juli 1970 gingen die Ruhrfestspiele zu Ende.

1980: Beim „Internationalen Arenatheater-Festival“ in Münster wurden sechs Stücke aus vier Ländern in ihrer jeweiligen Landessprache aufgeführt. Aus Deutschland waren die Städtischen Bühnen mit dem Drama „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von Ödön von Horváth und „Gespräche mit dem Henker“ von Kazimierz Damazy Moczarski und Dieter Kühn, aufgeführt vom Schauspielhaus Düsseldorf, vertreten, die Sowjetunion (heute Russland) waren mit dem Moskauer Ensemble Malaja Bronnaja vertreten und führten „Barbaren“ von Maxim Gorki sowie die Komödie „Don Juan“ von Molière auf, die Niederlande mit ihr Rotterdamer Theatergruppe Silk führten die Tragödie „Die Orestie“ von Aischylos / Sophokles / Euripides dreisprachig (griechisch, lateinisch und englisch) sowie „Salome“ nach Oscar Wilde auf, Griechenland führte mit dem Ensemble Amphitheater Athen das Liebesdrama aus dem 17. Jahrhundert „Erotokritos“ auf. Das Festival ging am 19. Mai 1980 zu Ende.

Literaturpreise und Auszeichnungen

1940: Der amerikanische Schriftsteller John Steinbeck bekam den Pulitzer-Preis für seinen Roman „Früchte des Zorns“ verliehen.

2018: Zur BücherFrau des Jahres wurde die Buchhändlerin Susanne Martin in Heidelberg gewählt.

Geboren

1959: Didier Conrad, französisch-schweizerischer Comiczeichner

1954: Marcel Konrad, schweizerischer Schriftsteller
1954: Marie-Aude Murail, französische Schriftstellerin

1953: Wanda Marasco, italienische Schriftstellerin

1952: Claudius Armbruster, deutscher Literaturwissenschaftler für iberoamerikanische und iberische Literatur

1950: Jeffery Wilds Deaver, amerikanischer Schriftsteller

1948: Jochen Arlt, deutscher Schriftsteller

1946: Carolyn Garcia, amerikanische Schriftstellerin

1942: Ariel Dorfman, chilenischer Schriftsteller

1930: Philippe Beaussant, französischer Schriftsteller

1938: Ernesto Ferrero, italienischer Literaturkritiker und Schriftsteller

1926: Franz Mon, deutscher Dichter

1925: Hanns Dieter Hüsch, deutscher Schriftsteller

1922: Julio Ardiles Gray, argentinischer Schriftsteller

1921: Erich Fried, österreichischer Dichter und Schriftsteller

1916: Andrée Clair, französische Schriftstellerin

1907: Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller

1904: Harry Edmund Martinson, schwedischer Schriftsteller

1903: Hermann Grab, deutschsprachiger ungarisch-österreichischer Schriftsteller

1897: Paul Alverdes, deutscher Schriftsteller
1897: Karl Kurt Klein, deutscher Germanist

1880: Chino Masako, japanische Lyrikerin

1879: Bedřich Hrozný, österreichisch-tschechischer Sprachwissenschaftler

1871: Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller

1868: Gaston Louis Alfred Leroux, französischer Schriftsteller

1861: Rabindranath Tagore, bengalischer (indischer) Dichter und Schriftsteller

1859: Willem Johannes Theodorus Kloos, niederländischer Dichter

1856: Sigmund Freud, österreichischer Autor

1845: Àngel Guimerà i Jorge, spanischer Schriftsteller

1815: Eugène Labiche, französischer Dramatiker und Schriftsteller

1804: Ferdinand Sauter, österreichischer Dichter

1786: Carl Ludwig Börne, deutscher Theater- und Literaturkritiker

1785: Arvid August Afzelius, schwedischer Dichter

1759: François Guillaume Jean Stanislas Andrieux, französischer Dichter

Gestorben

1190: Friedrich von Hausen, deutscher Minnesänger

1786: Heinrich Christoph Nebel, deutscher Literaturwissenschaftler

1796: Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge, deutscher Schriftsteller

1844: Ernst Theodor Echtermeyer, deutscher Literaturhistoriker und Schriftsteller

1862: Henry David Thoreau, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller

1877: Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller

1919: Lyman Frank Baum, amerikanischer Schriftsteller

1924: Carel Steven Adama van Scheltema, niederländischer Lyriker

1946: Alcides Arguedas, bolivianischer Dichter und Schriftsteller

1947: Bertel Johan Sebastian Gripenberg, finnischer Schriftsteller

1949: Graf Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck, französischsprachiger belgischer Schriftsteller

1950: Agnes Smedley, amerikanische Schriftstellerin

1954: Peter Lorson, deutsch-französischer Schriftsteller

1963: Kubota Mantarō, japanischer Schriftsteller

1980: María Luisa Bombal, chilenische Schriftstellerin

1990: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin

2002: Samuel Dresden, niederländischer Romanist und Literaturwissenschaftler

2004: Robert Gratzer, österreichischer Literaturkritiker und Schriftsteller

2007: Ikegami Kaneo, japanischer Schriftsteller

2008: Kuno Bärenbold, deutscher Schriftsteller

2013: Giulio Andreotti, italienischer Schriftsteller


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