Gottfried August Bürger: Gabriele

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Gabriele.

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O wie schön ist Gabriele,
O wie schön an Seel‘ und Leib!
Oefters ahnet meiner Seele,
Diese sei kein Erdenweib.
Fast verklärt wie Himmelsbräute,
Ist sie fehllos ganz und gar.
Heiliger und schöner war
Nur die Hochgebenedeite,
Die den Heiland uns gebar.

– Gottfried August Bürger –

Quelle: Bürgers Gedichte in zwei Teilen. Teil 1: Gedichte 1789. Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart (2) 1914, S. 39-40.

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deutscher Dichter, sepia, Bilderrahmen schön, antiker Bilderrahmen,* 31.12.1747, Molmersende (Stadtteil von Mansfeld, Sachsen-Anhalt), Deutschland
† 08.06.1794, Göttingen, Deutschland

Gottfried August Bürger, ein Dichter der Aufklärung, orientierte sich an der „Volkspoesie“ der Vergangenheit. „Volkspoesie“ war sein Programm, doch für ihn war Volk nicht gleich Volk, vielmehr unterschied er zwischen Bürgern und Pöbel, ganz im Zeitgeist der Aufklärung. Für ihn war es bedeutsam, dass seine Gedichte und weitere Schriften verstanden werden. Als Vorbilder dienten ihm unter anderem Homer, die „Gesänge des Ossian“ von dem schottischen Schriftsteller James Macpherson, welches 1768 in deutscher Übersetzung erschienen ist, und William Shakespeare, der für ihn der Inbegriff des Originalgenies darstellte.
     In der Epoche „Sturm und Drang“ erstrebten so ziemlich alle Dichter das Originalgenie an, dass heißt, sie dichteten und schrieben ohne sich an Vorbilder zu orientieren. Gottfried August Bürger lehnte für sich dieses Konzept ab, stattdessen gab er in seinen Schriften bekannt, wer und welches Werk ihm zum Vorbild diente.
    
Das Gedicht „Gabriele“ wurde von Gottfried August Bürger 1772 verfasst, erschienen ist es 1773. (zeno.org)

Sämtliche Angaben sind, sofern keine weitere Angaben gemacht werden, sind von GUNTER E. GRIMM (): Lieber ein unerträgliches Original als ein glücklicher Nachahmer“ Bürgers Volkspoesie-Konzept und seine Vorbilder (PDF-Datei)

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