Literatursalon: Leben im digitalen Zeitalter

04.02.2018, vierter Februar, Frankfurter Buchmesse, Buchregal, dunkelbraun, Bücher, Menschen im Gespräch, read MaryRead, Literaturmagazin online, Wochenrückblick,

Schattierungen

Liebe Leserin, lieber Leser,

derzeit wird bei den Koalitionsverhandlungen „digital“ groß geschrieben, was letztendlich dabei herum kommt, werden wird erst in den nächsten vier Jahren sehen. Neben dem Wunsch vom schnelleren Internet gibt es kritische Töne, Richard David Precht wird darüber mit einem Juristen diskutieren (mehr dazu, siehe „Termine“). Meistens wird Kritik an der Datensammelwut und deren fragwürdigen Einsatz geübt, doch inzwischen sollte man endlich auch darüber debattieren, inwiefern Digitalkonzerne einen maßregeln dürfen. In einigen Chats von Spielen, die von den Konzernen zur Verfügung gestellt werden, können manche Wörter nicht mehr benutzt werden, an deren Stelle erscheinen beispielsweise Sternchen. Man wird in der Sprachverwendung gegängelt, George Orwell lässt grüßen. Mag dies zunächst harmlos klingen, so stellt sich jedoch die Frage, wohin das führen soll. Ist es angemessen, dass Nutzer von den Konzernen weiterhin deren ethischen Sprachvorstellungen unterworfen werden?  Zudem kann man sich die Frage stellen, was das Digitale, das Internet kann oder vielleicht auch nicht. Das Ergebnis wirft eine Frage auf, die überrascht (mehr dazu in „Das fast aller letzte Wort“).

INHALTSVERZEICHNIS:
LITERATURpolitikum: Deutscher Bibliotheksverband fordert von Koalitionsparteien Unterstützung für die zentralen Anliegen der Bibliotheken
RETROPERSPEKTIVE: Noch einmal Biller
                                      
1968er
BUCHTIPPS: Medienempfehlungen der Stiftung Lesen: Ungleiche Freunde
GESTORBEN: Trauer um einen nationalen Dichter unserer Zeit
AUSGEZEICHNET: Lyriker-Preis
                               
Europas Zuhause liegt im Osten
TERMINE: Digitalkonzerne – eine Gefahr für die Demokratie?
                 
MordsVergnügen
                  WeinLese Tage
                  Wechselausstellungen im Literaturmuseum der Moderne
                  Es lebe das Kino!
                  Verleihung: Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis
                  Max Ernst gegen die Verrücktheit der Welt
                  DüsselTrio
                  Swinging Lyrics
GEDICHTET: Masken
LITERATURFLUG: Ausflüge ins literarische Internet
AUCH DAS NOCH: Chapeau
REDEN ÜBER GOTT: Bei Tisch gesprochen
DAS FAST ALLERLETZTE WORT: One Zero


LITERATURpolitikum

Deutscher Bibliotheksverband fordert von Koalitionsparteien Unterstützung für die zentralen Anliegen der Bibliotheken

Anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD erinnert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) die Verhandlungspartner an die zentralen Anliegen der Bibliotheken für ihre Nutzerinnen und Nutzer, die er bereits in seinen „Wahlprüfsteinen“ zur Bundestagswahl thematisiert hat.

Bibliotheken haben als Orte der Wissensvermittlung eine Schlüsselfunktion. Damit Bibliotheken auch in Zukunft ihre zentralen öffentlichen Dienstleistungen erbringen können, müssen ihre Rolle und Aufgaben in der digitalen Welt verbindlich und konsequent weiterentwickelt werden.
     Als Akteure der Kultur- und Bildungslandschaft ermöglichen Bibliotheken durch ihre vielfältigen Angebote für alle Generationen und Bevölkerungsschichten auch Zugang und Orientierung in den digitalen Wissenswelten. Um diese Aktivitäten den Bedarfen anzupassen, ist die Einbindung der entsprechenden Bibliotheksangebote in übergeordnete Strategien der Bundesregierung, zum Beispiel zur Bildungspolitik oder der Digitalstrategie, unbedingt notwendig. 

MEHR ZUM THEMA:
> Speaking-Corner: Deutscher Bibliotheksverband: Leseförderung

Daneben benötigen die Bibliotheken zur zeitgemäßen Wahrnehmung ihrer Aufgaben eine gesetzliche Regelung zur Ausleihe von E-Books – analog zu den physischen Büchern. Die Umsetzbarkeit unter geltendem europäischem Recht wurde bereits 2016 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt. Damit für die Autoren faire Bedingungen gelten und die Autoren und Autorinnen entsprechend honoriert werden können, schlägt der dbv bereits seit langem die Erweiterung der sog. Bibliothekstantieme auf E-Books vor.
     Bibliotheken sind schwellenlose öffentliche Orte für Kultur, Kommunikation und für die persönliche Entwicklung und müssen entsprechend der zeitlichen Disponibilität der Bevölkerung, insbesondere auch der Familien, erreichbar und geöffnet sein. Daher setzt sich der dbv seit langem für die Aufnahme der Stadt- und Gemeindebibliotheken in die Liste der Ausnahmen zu § 10 des Bundesarbeitszeitgesetzes ein.

Barbara Lison, Bundesvorsitzende des dbv, sagt:

Die Bibliotheken entwickeln fortdauernd ihre zeitgemäßen Dienstleistungen für alle sozialen Schichten und Altersstufen, für Schul- und Erwachsenenbildung sowie als Anlaufpunkt für geflüchtete Menschen – dies gilt auch für digitalen Angebote. Als Vertretung der Interessen von 11 Millionen Nutzerinnen und Nutzern der deutschen Bibliotheken setzen wir darauf, dass wir bei der Umsetzung unserer Anliegen auf die aktive Unterstützung der neuen Bundesregierung bauen können.“

– Deutscher Bibliotheksverband, Pressemitteilung –


RETROPERSPEKTIVE

Noch einmal Biller

Vor einem Jahr kündete das ZDF am 02.02.2017 an, wer die Nachfolge von Maxim Biller in der Sendung „Das literarische Quartett“ einnehmen wird.

Lücke, Thea Dorn, Das literarische Quartett,, Frankfurter Buchmesse, 2016, Literaturbaum,Speaking-Corner:
Wechsel beim Literarischen Quartett 2017

Die entsetzliche Lücke

Das Jahr 2017 nimmt nicht nur wegen des Twitter-Präsidenten einen denkwürdigen Anfang, auch das ZDF musste einen Paukenschlag hinnehmen. Genauso wie man Maxim Biller in der Sendung „Das literarische Quartett“ … mehr > 22.02.2017

1968er

Landauf, landab wird sich mit 1968 auseinandergesetzt, meistens handelt es sich um die politisch-gesellschaftliche Dimension. Im Literatursalon wird geschaut, was literarisch los war.

In Leipzig fand am 2. und 3. Februar 1968 die Johann-Gutenberg-Festveranstaltung anlässlich zu seinem 500. Todestag statt.

Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator wurde am 2. Februar 1968 geboren.

Am 5. Februar 1968 gab der Lyriker und Übersetzer Erich Fried seine Stellung im Dienst der BBC auf. Er konnte nicht mehr weiterhin die Berliner Mauer verurteilen und zog sich deshalb vom BBC zurück.

Der deutsche Schriftsteller Arne Seidel, auch bekannt unter seinem Pseudonym „Ahne“, wurde am 5. Februar 1968 geboren.

In Wien wurde von der Österreichischen Gesellschaft für
Literatur am 9. Februar 1968 eine Lesung mit dem Schriftsteller Erik Wickenburg veranstaltet.
Die Lesung kann nachgehört werden (): Mediathek

Vom 9. Februar bis 16. Februar 1968 wurde zum 70. Geburtstag von Bertolt Brecht gemeinsam mit dem Berliner Ensemble, Akademie der Künste und dem DDR-Zentrum des Internationalen Theater-Instituts der „Brecht-Dialog 1968“ unter dem Thema „Politik auf dem Theater“ in Berlin veranstaltet. Teilnehmer waren unter anderem der Linguist Manfred Bierwisch und der Philosoph Wolfgang Heise. Leitfrage war, wie die Methode des wissenschaftlichen Sozialismus für die Bühne fruchtbar gemacht und auch auf experimentelles Theater angewendet werden könnte.

Aus dem gleichen Anlass zeigte die Deutsche Staatsbibliothek in Ost-Berlin die Ausstellung „Brecht im Buch. Zum 70. Geburtstag. Ausgaben in der DDR und im Ausland“ vom 9. Februar bis 10. März 1968.


BUCHTIPPS

Medienempfehlungen der Stiftung Lesen:
Ungleiche Freunde

Freunde sind wichtig – egal, in welcher Lebensphase. Doch gerade für Kinder und Jugendliche sind Freundschaften sehr prägende Beziehungen. Gemeinsam mit Gleichaltrigen sammeln sie Erfahrungen außerhalb der Familie und lernen die Welt durch andere Augen kennen. Dass sich vor allem Gegensätze anziehen ist oder zumindest Neugier wecken, ist dabei für viele eine aufschlussreiche Erkenntnis. Zugleich werden Kita- und Schulkinder durch Freunde hinterfragt und herausgefordert – häufig zum ersten Mal in ihrem Leben. Auch die Heldinnen und Helden unserer (Stiftung Lesen) aktuellen Leseempfehlungen machen Bekanntschaften, die überraschen, bereichern und so manches Vorurteil über Bord werfen: Sorum und Anders lernen, dass sich Freunde überhaupt nicht ähneln müssen; die tollpatschige Mama Muh und die besserwisserische Krähe erleben gemeinsam die besten Abenteuer; und Ana und Zak sind entgegen allen Erwartungen ein unschlagbares Team – nicht nur, wenn es gilt beim Quiz-Bowl zu gewinnen.

MEHR ZUM THEMA:
> Literacy: Auswahl Kinderbücher

Die Vorlesestudien der Stiftung Lesen zeigen: Kinder, denen schon früh regelmäßig vorgelesen wird, entwickeln später meist ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und einen starken Gerechtigkeitssinn. Den Schlüssel dazu liefern die Geschichten bekannter und neuer Kinderbuchfiguren. Ihre Erlebnisse, Einsichten, Freuden und Sorgen öffnen jungen Zuhörern und Lesern die Augen und erweitern ihren Horizont.

Die gesamte Liste der Leseempfehlungen

GESTORBEN

Nebel, Herbst, gelbe Wolken, grau, Bäume, ohne Blätter, Tod,Trennung kann man den Tod wohl nennen
denn wer weiß
wohin wir gehen
Tod ist nur ein kurzes Trennen
auf ein ewiges Wiedersehen“
– Joseph von Eichendorff –

* 09.10.1923
† 31. Januar 2018
Chaim Gouri
israelischer Lyriker

Chaim Gouri starb im Alter von 94 Jahren. Der israelische Präsident Reuven Rivlin sagte laut Neue Zürcher Zeitung: Er trauere um „den nationalen Dichter unserer Zeit“, um „einen Mann der ein Symbol wurde: Der Dichter unserer Unabhängigkeit, der Poet der Freundschaft, ein Krieger und Intellektueller.“

Nachruf (): Neue Zürcher Zeitung


AUSGEZEICHNET

Lyriker-Preis

Seit kurzer ist bekannt, wer in diesem Jahr den begehrten Peter-Huchel-Preis verliehen bekommt.

Literaturpreis, dunkelblau, Kacheln, read Mary Read, Literaturmagazin, online, rote Schrift, goldner Pokal, goldene Schrift, Peter Huchel,Literaturpreis:
Peter-Huchel-Preis 2018
Wolkenflug spielt Zerreißprobe
Dieses Jahr erhält der gebürtige tschechische Lyriker, Schriftsteller, Übersetzer, Mediziner und Psychiater Farhad Showghi mit persischer Abstammung den Peter-Huchel-Preis für sein Gedichtband „Wolkenflug spielt Zerreißprobe“ … dem Multitalent Farhad Showghi mehr > 02.02.2018

Europas Zuhause liegt im Osten

Mathias Énard ist Literaturpreisträger der Konrad-Adenauer-Stiftung 2018

Der französische Schriftsteller und Übersetzer Mathias Énard erhält den mit 15.000 € dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2018.

Die Jury begründete ihre Entscheidung so:

„Mathias Énard ist ein virtuoser und vielsprachiger Vordenker der orientalischen Renaissance. Überzeugt davon, dass das Zuhause Europas im Osten liegt, erzählt er Geschichten von der Faszination der Europäer für die Kultur der arabischen Welt. Seine Romane (zuletzt „Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten“, 2011; „Straße der Diebe“, 2013, und „Kompass“, 2016) öffnen die imaginäre „Schatztruhe“ der orientalischen Kultur für Europa und die Welt. Damit stiften sie ein Narrativ von „Miteinander und Kontinuität“, das prägend ist für unser Verständnis von Freiheit und Demokratie. Mathias Énard setzt sich für die deutsch-französische Freundschaft und für die wechselseitige Inspiration zwischen Orient und Okzident ein. Geboren in Frankreich, in Spanien wohnend, kundig in mehreren europäischen Sprachen, schreibt er an einem Werk des Friedens, das, auch im Gedenken an das Ende des „Grande guerre“ vor 100 Jahren, für Europa und darüber hinaus von wegweisender Bedeutung ist.“

Mathias Énards Romane seien ein kosmopolitisches Werk des Friedens und der Freiheit, sagte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages a.D., in Berlin. Die Feierstunde anlässlich der 26. Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung findet am 6. Mai 2018 im Weimarer Musikgymnasium Schloss Belvedere statt.
    
Die Laudatio hält die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer MdL.

MEHR ZUM THEMA:
> Frankfurter Buchmesse 2017: Das gesprochene Wort gilt
> Autorenlesung: Herta Müller
> Marica Bodrožić: Mein weißer Frieden

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren verliehen, die der Freiheit das Wort geben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Sarah Kirsch, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger, Tuvia Rübner, Martin Mosebach, Rüdiger Safranski, Marica Bodrožić, Michael Kleeberg und Michael Köhlmeier.
     Der unabhängigen Jury gehören an: Prof. Dr. Oliver Jahraus (Ludwig-Maximilians-Universität München) als Vorsitzender, Christine Lieberknecht MdL (Ministerpräsidentin a.D. des Freistaats Thüringen), Felicitas von Lovenberg (Leiterin des Piper Verlags), Ijoma Mangold (Die Zeit), Prof. Dr. Friedhelm Marx (Universität Bamberg) sowie Prof. Dr. Birgit Lermen (Universität zu Köln) als Ehrenmitglied.

– Konrad-Adenauer-Stiftung, Pressemitteilung –


TERMINE

Literatursalon, ZDF

Richard David Precht im Gespräch mit Prof. Udo Di Fabio, ehem. Bundesverfassungsrichter // Copyright: ZDF/Juliane Eirich

Digitalkonzerne – eine Gefahr für die Demokratie?

Udo Di Fabio zu Gast bei „Precht“ im ZDF

Ob Teenager oder US-Präsident: Die Welt kommuniziert ohne Unterlass über Twitter, Facebook und Co. Wer aber kontrolliert unser Dasein: Die Digitalkonzerne oder doch immer noch der einzelne Mensch? Sind die Menschen noch Herr über sich und ihre Daten? Wer kontrolliert ihr Dasein? Darüber spricht Richard David Precht in der Sendung „Precht. Betreutes Leben – Wie uns Google, Facebook & Co. beherrschen“ am Sonntag, 4. Februar 2018, 0.00 Uhr, mit Udo Di Fabio, ehemals Richter am Bundesverfassungsgericht.
     In fast allen Lebensbereichen verlassen sich die Menschen auf digitale Anwendungen, die inzwischen nicht nur unverzichtbar sind, sondern auch immer intelligenter werden. Welche Auswirkungen hat dies auf die Art zu leben? Vieles muss nicht mehr selbst beurteilt, nicht mehr selbst entschieden werden. Die Menschen scheinen verwoben mit einem digitalen Netz aus Prävention und Bevormundung, so Precht, dem wir uns aus Bequemlichkeit gerne überlassen. „Verlernen wir auf diesem Wege unsere Gesellschaftsfähigkeit?“, fragt der Moderator und Philosoph in seiner Sendung. Und weiter: „Opfern wir unser demokratisches Bewusstsein und überantworten uns der digitalen Verheißung, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt?“ Der Geist der Aufklärung scheine verflogen zu sein, so Precht, freiheitliche Selbstbestimmung sei in dieser komplexen Welt scheinbar zu anstrengend geworden.
    
Immerhin: Die Europäische Union will nach jahrelangen Verhandlungen eine Verordnung verabschieden, die das Persönlichkeitsrecht in der digitalen Welt gewährleisten soll. Doch vieles, was in der realen Welt geregelt werden konnte, scheint in der digitalen nicht so leicht zu definieren zu sein. Auch greift manche regionale Verordnung zu kurz, wenn die digitalen Global Player ihren Sitz außerhalb der EU haben.
    
Richard David Prechts Gast Udo Di Fabio hat sich als Rechtsprofessor mit den Phänomenen der digitalen Welt intensiv beschäftigt und kennt die juristischen Probleme. Er mahnt an, dass es hier nicht um gesetzliche Spitzfindigkeiten, sondern um nichts Geringeres als die Wahrung des Grundgesetzes gehe.

– ZDF, Pressemitteilung –

 

MordsVergnügen

Mit der Tür ins HausAm Montag, den 5. Februar 2018 feiert der Film „Der namenlose Tag“ nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Ani bei ZDF um 20.15 Uhr Premiere. Uraufgeführt wurde es auf dem 25. Filmfest Hamburg.

Kriminalroman:
Ani, Friedrich: Der namenlose Tag
Mit der Tür ins Haus
Seitdem Suizid (oder war es doch Mord?) befindet sich Ludwig Winther im Ausnahmezustand. Die Risse in der Ehe sind sichtbar geworden, seine Frau verdächtigt ihn des sexuellen Missbrauchs. Sie macht
mehr > 10.01.2016

Thomas Thieme (der den Kommissar Jakob Franck spielt) im Interview zum ZDF-Krimi „Der namenlose Tag“:

WEIN LESE TAGE

Samstag, 3.2.2018, 14-20 Uhr und Sonntag, 4.2.2018 von 13-18 Uhr
Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum
»Wein Lese Tage« auf der Schillerhöhe

Während in der Stadthalle die Winterweinmesse das kulinarische Programm vorgibt, warten in den Literaturmuseen literarische Führungen und Veranstaltungen rund um die aktuelle Ausstellung »Die Familie. Ein Archiv«.
Weitere Informationen unter
(): WeinLese Messe

TAGUNG: »Familien-Ordnungen«
Donnerstag, 8. Februar, bis Freitag, 9. Februar 2018
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Tagungsräume
Die Familie hat in den letzten Jahren Konkurrenz bekommen: Über Tradition, Generation, Genealogie und den Wert der Familie diskutieren u.a. Andreas Bernard, Carola Lentz, Ellen Strittmatter und Ulrich Pfisterer.
Eine Tagung im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel im Begleitprogramm zur Ausstellung »Die Familie. Ein Archiv«.
Programm
(): Tagungen  
Um Anmeldung wird gebeten: forschung@dla-marbach.de
Eintritt frei.

VORTRAG: »Tick, Trick und Trump«
Donnerstag, 8. Februar 2018, 19.30 Uhr
Literaturmuseum der Moderne, Berthold-Leibinger-Auditorium
Über Veronkelung und andere Comic-Verwandtschaften. Vortrag von Andreas Platthaus.
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »Die Familie. Ein Archiv«.
Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro / für Mitglieder der DSG 3,50 Euro.

LESUNG UND GESPRÄCH
Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.00 Uhr
Literaturmuseum der Moderne, Berthold-Leibinger-Auditorium
Arno Frank: »So, und jetzt kommst du«
Der eigene Vater ein Hochstapler – in seinem Debütroman erzählt Arno Frank, freier Journalist für die ›taz‹, die ›Zeit‹, ›Fluter‹ und ›Spiegel Online‹, die Geschichte seiner Kindheit, die ihn mit den krummen Geschäften seines Vaters quer durch Europa führte.
Im Rahmen der Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.
Eintritt frei.

GESPRÄCH: »Die Physiker«
Donnerstag, 15. Februar 2018, 19.30 Uhr
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Humboldt-Saal
Von der Freiheit des Willens und den Traditionen des deutschen Bürgertums. Wolfgang Riedel im Gespräch mit Ernst Ulrich von Weizsäcker und Martin Heisenberg.
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »Die Familie. Ein Archiv«.
Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro / für Mitglieder der DSG 3,50 Euro.

TAGUNG: »Cottas Journalpoetik. Forschung und Erschließung zwischen Globalgeschichte und digitaler Wende«
Donnerstag, 22. Februar, und Freitag, 23. Februar 2018
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Tagungsräume
Johann Friedrich Cotta verlegte Goethe, Schiller und Heinrich Heine. Seinen Ruf als Napoleon des deutschen Buchhandels verdankt er aber auch seinen Zeitschriften, darunter ›Das Ausland‹ und vor allem das wirkungsmächtige ›Morgenblatt für gebildete Stände‹. Die Tagung stellt Cottas spezifische Journalpoetik und deren globale Dimensionen in den Mittelpunkt. Mit Dieter Burdorf, Fotis Jannidis, Sandra Richter, Jörg Robert u.a.
Programm (): Tagungen
Um Anmeldung wird gebeten: forschung@dla-marbach.de
Eintritt frei.

GESPRÄCH: »Die Wagners«
Donnerstag, 22. Februar 2018, 19.30 Uhr
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Humboldt-Saal
Über die Verstrickungen eines legendären Künstler-Clans. Nike Wagner im Gespräch mit dem Opernexperten Stephan Mösch.
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »Die Familie. Ein Archiv«.
Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro / für Mitglieder der DSG 3,50 Euro.

MEHR ZUM THEMA WAGNER:
> Holger Noltze: Liebestod. Wagner Verdi Wir

WECHSELAUSSTELLUNGEN IM LITERATURMUSEUM DER MODERNE 

Donnerstag, 21. September 2017 bis Sonntag, 29. April 2018: »Die Familie. Ein Archiv«

The Making of the Family: Von den Ursprungsmythen bis zur Konstruktion von Geistesfamilien und literarischen Wahlverwandtschaften nimmt die Ausstellung Familienbilder aus drei Jahrhunderten in den Blick. Eine Ausstellung im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.  

Donnerstag, 8. November 2017, bis Sonntag, 29. Juli 2018: »German fever. Samuel Beckett in Deutschland«
     Samuel Becketts Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur prägt sein Denken und Schreiben. Die in Kooperation mit der University of Reading entstandene Ausstellung zeigt seine Auseinandersetzung mit Deutschland in den bisher unveröffentlichten Reisetagebüchern von 1936/37, in Briefen und Manuskriptentwürfen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Sonntags, 14 Uhr, und am Wochenende auf Anfrage ab einer Teilnehmerzahl von fünf Personen. Durch das Literaturmuseum der Moderne und das Schiller-Nationalmuseum. 
Führungen »Die Familie. Ein Archiv«
Öffentliche Führungen jeden ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils um 11 Uhr.
Dauer: ca. 1 Stunde, Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt 9 Euro / ermäßigt 7 Euro
Termine: Sonntag, 4. und 18. Februar 2018

9. Akademie-Gespräch [und …]

Es lebe das Kino! Zur Situation des Kinos in Deutschland

Alfred Holighaus im Gespräch mit Christian Bräuer, Peter Dinges, Hans W. Geißendörfer, Joachim Kühn und Jeanine Meerapfel

6. Februar 2018, 20 Uhr (Dienstag)
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Eintritt: € 6/4, bis 18 Jahre Eintritt frei
Kartenreservierung: Tel. 030 200 57-1000, 
ticket@adk.de, (): Tickets  

Autorenfilme, Dokumentarfilme und künstlerische Filmessays verschwinden immer mehr von den Kinoleinwänden. Die Kinos in den Kleinstädten kämpfen um ihre Existenz. Dem gemeinschaftlichen Erleben im Kinosaal steht die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Streaming-Diensten gegenüber. Diskutiert wird über die Lust am Kino, die Angst vor seinem Verschwinden und den Mut zu Neugründungen.
     Ab 18 Uhr ist im Clubraum eine Auswahl aktueller Filmtrailer zu sehen (u.a. Beuys von Andres Veiel, 2017; In Zeiten des abnehmenden Lichtsvon Matti Geschonneck, Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, 2017; Überleben in Neukölln von Rosa von Praunheim, 2017; Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy von Thomas Riedelsheimer, 2017; Playing Godvon Karin Jurschick, 2017). 

Es diskutieren:
– Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe und Vorsitzender der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater (Verband der Filmkunstkinos)
Peter Dinges, Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA)
Hans W. Geißendörfer, Produzent und Regisseur
Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO)
Joachim Kühn, Betreiber des Filmkunstkinos „Filmpalette“ in Köln und Geschäftsführer des  Filmverleihs Real Fiction (RFF)
Jeanine Meerapfel, Filmemacherin und Präsidentin der Akademie der Künste

Verleihung: Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis

Am Freitag, dem 9. Februar lädt das Literaturbüro NRW in die Stadtsparkasse Wuppertal-Elberfeld ein, wo um 19.00 Uhr der „Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis“  an das Berliner ThePoetryProjekt verliehen wird: Sechs junge afghanische Flüchtlinge dokumentieren ihre eigene Geschichte und die Zehntausender allein nach Europa geflüchteter Minderjähriger. Die Ergebnisse seien „fernab von einem pubertierenden Gehabe und Erkenntnisse von Menschen, die ihrer Kindheit und Teenager-Jahre brutal beraubt wurden“, heißt es in der Begründung der Jury. Der „Else Lasker-Schüler-Preis“ ist mit 3.000 € dotiert und ehrt auch den  Übersetzer Aarash Dadfar Spanta.

Freitag, 9. Februar, 19.00 Uhr
Der „Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis“ 2018

Stadtsparkasse Wuppertal-Elberfeld
Islandufer 15
42103 Wuppertal
Eintritt frei

Max Ernst gegen die Verrücktheit der Welt

Markus Orths ist mit seinem Künstlerroman Max zu Gast in der Reihe „Frisch gepresst“ am Dienstag, 20. Februar um 18.00 Uhr in der Zentralbibliothek Düsseldorf: Markus Orths erzählt von einer wahnwitzigen Zeit und einem großen Künstler: Max Ernst. Er kämpft gegen die Verrücktheit einer Welt, die aus den Fugen gerät. Er flieht vor dem wilhelminischen Vater, später vor dem Nationalsozialismus. Er sucht die eine Frau, die er lieben kann. In Deutschland, im wilden Paris der Zwanzigerjahre, im Exil in den USA. Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20. Jahrhundert und einen seiner großen Künstler. Markus Orths veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählbände, er ist außerdem Autor von Hörspielen und Kinderbüchern.
Michael Serrer vom Literaturbüro NRW führt durch den Abend.

Dienstag, 20. Februar, 18.00 Uhr
„Frisch gepresst“ – Markus Orths liest
Max

Lernstudio der Zentralbibliothek
Bertha-von-Suttner-Platz 1
40227 Düsseldorf
Eintritt frei

DüsselTrio

In der Februarausgabe der Reihe „DüsselTrio“ widmet sich das Literaturbüro NRW uns am Montag, dem 26. Februar um 19.30 Uhr in der Bücherei Rath den schönen, schroffen, auch unbekannten Seiten der Landeshauptstadt: Angefangen hat alles mit kleinen Posts auf einer Facebook-Seite, auf der der Fotograf Markus Luigs zuerst seine ganz persönlichen Ansichten der Stadt veröffentlichte, die nicht jeder kennt und deren Poetik hier sichtbar und bewusst gemacht wird. Aus den Posts entstand das Buch Düsseldorfer Perlen, das durch sehr persönliche Kommentare von Sebastian Brück, Philipp Holstein und Alexandra Wehrmann angereichert wird, die sich  –  mit ähnlichem Blick – schreibend der Stadt annähern.
     Moderiert von Maren Jungclaus vom Literaturbüro Düsseldorf werden Markus Luigs, Sebastian Brück und Alexandra Wehrmann die Düsseldorfer Perlen vorstellen, erweitert durch Texte der Blogs „theycallitkleinparis“ und „düssel-flaneur“.

Montag, 26. Februar, 19.30 Uhr
DüsselTrio – Düsseldorfer Perlen. Mit Sebastian Brück, Markus Luigs und Alexandra Wehrmann
Bücherei Rath
Westfalenstraße 24
40472 Düsseldorf
Eintritt frei

Swinging Lyrics

Uwe-Johnson-Bibliothek: 15.03.2018, 19:00 Uhr,
Musikalische Lesung „Swinging Lyrics – can I steal a little love“
Stefan Schael lässt die Ära des Swing auferstehen, in Kooperation mit der Wohnungsgesellschaft Güstrow,
Eintritt 10,- €
Barlachstadt Güstrow , Markt 1, 18273 Güstrow
Tel.: 03843 769-0, Fax: 03843 769-510


GEDICHTET

Masken

Der Maskenumzug in Weimar war die Inspirationsquelle für Zacharias Werner zum folgenden Gedicht:

türkis, blau, Regal, Buchregal weiß, Poetry, Sämtliche Gedichte, Buch, read MaryRead, Literaturmagazin online, lamentieren, slam,Gedicht:
Werner, Zacharias: Lied der heiligen drei Könige aus dem Nibelungenlande.
(Weimar, 30. Januar 1809.)
Wir heil’gen drei Könige, wir zieh’n getrost heran, / Mit Recken starkgemuthet, mit Magden unde Mann. / Heut eine Hochgezeite, die wird von uns gethan, / Hei, was wir herrlichen hier so vorübergahn! / Voran da kommen gezogen vier schöne Magedein, / Sie tragenmehr > eingestellt am 03.02.2018

LITERATURFLUG

Wie jede Woche durchstöbern wir das Internet nach Lesenswertem, Wissenswertem und ähnliches. Dieses Mal habe wir für Sie:

Essay Literatur und die Gesinnungsprüfer ():  Das halbstarke Jahrtausend. Warum gute Literatur immer politisch ist: Über die Vorwürfe gegen den Autor Simon Strauß und den Poeten Eugen Gomringer.

(): SWR Bestenliste (Februar 2018)

(): Aktuelle Spiegel-Bestseller-Liste, 01.02.2018


AUCH DAS NOCH

Chapeau

Seit Monaten bekommen wir über die Türkei permanent ähnliche Nachrichten: Verfolgung und Inhaftierung von sämtlichen Menschen aus den Bereichen Medien, Jura und Politik, die nicht auf der Linie des türkischen Präsidenten liegen oder seit Neuestem: Krieg gegen die Kurden in Syrien. Allzu schnell vergisst man dabei, dass es neben den Präsidenten die ganz normalen Bürger gibt und was für welche: Müllmänner, die aus weggeworfenen Büchern eine Bibliothek gründen. Zu dieser Idee und Umsetzung gibt es nur ein Wort: Chapeau.

Gelesen in Der Spiegel (): Müllmänner gründen Bibliothek mit weggeworfenen Büchern


REDEN ÜBER GOTT

Bei Tisch gesprochen

Den Tischreden von Martin Luther wird um ein weiteres Thema ergänzt.

Geige, Violine, Brot, Schildkröte, Rotwein, Spiegel, Pieter Claesz, Lifestyle, 1623Tischreden:
Martin Luther spricht über Gott und Welt:

Geld regiert die Welt?

Wen liebt Gott mehr, den Armen oder den Reichen?
»Allein Gott nähret und erhält uns, nicht Geld und Gut; denn Reichthum und viel Geld macht hoffärtige und faule Leute. Wie zu Venedig, da die Allerreichsten sind, eine gräuliche große Theuerung einfiel, auch bei unserm Gedenken, also, daß sie mußten denmehr > eingestellt am 04.02.2018


DAS FAST ALLERLETZTE WORT

eins, null, 1, 0, türkis, schwarz, bunter mensch, grotte, hügel, lichteinfall, berg, steine, leichtigkeit

One Zero

Nennen Sie mir eine Fähigkeit, die ich nicht beherrsche. Ich kann wirklich alles, sogar in den Weltraum fliegen, dem Mond einen Besuch abstatten, ich kann in die Tiefsee abtauchen, mir die selbstleuchtenden Fische anschauen und wenn ich mal ganz viel Schwefel einatmen möchte, springe ich auch kurzerhand in einen Vulkan. Am laufenden Band produziere ich Texte in jeder Sprache und auch in Sprachen, die es auf dieser Welt gar nicht gibt. Meine Eltern gaben mir den Namen One Zero, nicht sehr originell, zugegeben, aber ich könnte zu jederzeit meinen Namen ändern, ich könnte mir sogar eine neue Identität geben. Meine Konten sind gut gefüllt und wenn es mir zu langweilig wird und das kommt durchaus vor, dann ändere ich ein paar Algorithmen und die Weltwirtschaft steht Kopf. Das macht einen Heidenspaß, hier mal ein paar Scheine aus der Tasche ziehen und dort vorsichtig ein paar Scheine dazu legen. Ich mag es, wenn ich Einfluss auf Wahlen nehmen kann, wenn ich Meinungen beeinflusse.
     Seit einiger Zeit schleichen um mich herum so merkwürdige Wesen, belauern mich, fotografieren mich, nehmen meine Laute auf. War es zu Beginn nur stundenweise und auch immer nur zwei oder drei Leute, so überwachen sie mich inzwischen 24 Stunden am Tag, sie haben sogar einen Schichtdienst eingeteilt. Zunächst war ich ratlos. Was wollen die von mir? Wollen die meinen Namen herausfinden a la Rumpelstilzchen? Wohl kaum, mein Name ist bekannt. Warum dieser Aufwand? Eines Nachts konnte ich ein Gespräch belauschen. Da fragte der eine den anderen: „Glaubst du, dass One Zero wirklich alles kann?“ Natürlich kann ich alles. Man kann mir jedes Programm aufs Auge drücken und zack, kann ich es. Ich bin ja überall dabei. Und dann hörte ich die Frage und mir wurde dabei heiß und kalt zugleich, ich lief rot an, dann blass, ich hatte das Gefühl, der Boden wird unter meinen Füßen weggezogen als ich die simple Frage hörte: „Aber kann One Zero lesen?“

Wenn Sie gerne lesen, freuen wir uns, wenn Sie in unserer nächsten Ausgabe vom Literatursalon wieder vorbei schauen.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

Falls Sie sich mal wieder über eine Lektüre ärgern:
Bücher haben Kanten, um das Denken anzustoßen.

© read MaryRead 2018

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Treffpunkt Literatur

 

 

 

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