Literatursalon: Und wieder ist ein Jahr vergangen

2018-12-30, 30.12.2018, Sitzmöglichkeit, Garten, Baum beleuchtet, read MaryRead, Literaturmagazin online,

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Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende, vielerorts hält man Rückschau so auch das Literaturmagazin read MaryRead und auch in diesem Jahr war so einiges los, man denke nur, dass der Nobelpreis für Literatur nicht vergeben wurde stattdessen hatte man kurzerhand ein Alternativnobelpreis aus der Taufe gehoben. Fast das ganze Jahr gab es in den verschiedenen Medien Beiträge über die 1968er, und, und, und.
     Jedes Jahr aufs Neue erstaunt es mich, wie viel in so einem Jahr passiert, im Alltag nehme ich es kaum wahr, ein Termin jagt den nächsten. Schon allein deshalb bin ich über die Tage zwischen den Jahren dankbar, endlich Zeit um inne zu halten.

Ich wünsche Ihnen Zeit für die Lektüre dieser Ausgabe, Zeit für sich, Zeit für ein gutes Buch. In diesem Sinne, viel Spaß beim Stöbern und entdecken wünscht Ihnen

Ihre Redaktionsleitung von read MaryRead

Claudia Bröcher

INHALTSVERZEICHNIS:
LITERATURpolitikum: Umweltbewusstsein im Buchhandel angekommen?
                                    Kein digitales Lernen ohne Lesekompetenz
                                    Überwachungsexporte: EU-Staaten blockieren Einigung
RETROSPEKTIVE: Jahresrückblick 2018
GESTORBEN: Wilhelm Genazino
GEDENKZEIT: Joan Brossa i Cuervo
AUSGEZEICHNET: Eva Menasse
GEDICHTET: Theodor Fontane
LITERATURFLUG: Interessantes aus dem Netz
AUCH DAS NOCH: J. K. Rowling ist zurück
DAS FAST ALLERLETZTE WORT: Prost Neujahr!
Literatursalon: Zum Blättern und Downloaden


LITERATURpolitikum

Umweltbewusstsein im Buchhandel angekommen?

Im Buchhandel gibt es seit Jahren eine Kuriosität: Gebundene Bücher sind häufig in Plastik verschweißt, Taschenbücher hingegen so gut wie nie. Dabei müsste man meinen, dass gebundene Bücher sowieso schon eine Stabilität mit sich bringen, während Taschenbücher für Macken und ähnliches wesentlich anfälliger sind.
     Es war nicht immer so, dass Bücher in Plastik eingeschweißt wurden, irgendwann begann man damit zu einer Zeit, als Umweltschutz durchaus schon längst ein Thema war, doch das schien bei den Verlagen nicht angekommen zu sein. Von daher fällt es einem schwer, nun die Verlage lobenswert hervorzuheben, die nun auf Plastik verzichten aber in solchen Zeiten muss man schon sagen, immerhin gibt es vereinzelt solche Verlage, laut Börsenblatt des Deutschen Buchhandels haben sich nun auch Delius Klasing, Die Werkstatt und Quickborn bereit erklärt, keine Hardcover mehr zusätzlich in Plastik einzuschweißen.

– Eva Wespe –

Mehr zum Thema: Börsenblatt des Deutschen Buchhandels (): Einschweißen Ade!

Kein digitales Lernen ohne Lesekompetenz: Hamburger Erklärung für bessere Leseförderung mit über 110.000 Unterzeichnern an Bundesbildungsministerin und Kultusministerkonferenz übergeben

Übergabe der Erklärung heute in Berlin an Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter / Initiatoren fordern Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz

Berlin, 6. Dezember 2018 – Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und die Kinderbuchautorin Kirsten Boie haben von der Bildungspolitik in Bund und Ländern ein entschiedenes und nachhaltiges Handeln zur Förderung der Lesekompetenz bei Kindern gefordert. Die Autorin und Vertreter der beiden Organisationen übergaben heute die Hamburger Erklärung an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter. Mehr als 110.000 Menschen haben seit August 2018 den Aufruf auf der Plattform () change.org unterzeichnet. Sie fordern angesichts der dramatischen Zahlen der aktuellen IGLU-Studie wirksame Konzepte zur Leseförderung. Laut der Studie können ein Fünftel der Viertklässler in Deutschland Texte nicht so lesen, dass sie den Inhalt auch verstehen. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abgerutscht. Zudem ist Deutschland das Land, bei dem das Ergebnis am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt.

V. l. n. r.: Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland, Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Kirsten Boie, Autorin, übergeben die Petition an Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter ‖ Foto ©: Christian Thiel

Expertenkommission der Bundesregierung gefordert

Die Initiatoren forderten im Gespräch mit den Politikern in Berlin die Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz der Bundesregierung unter Einbeziehung der Länder. Diese solle eine konkrete Strategie entwickeln, wie die bestehenden Projekte und neue Maßnahmen zu einer wirksamen Leseförderungsinitiative zusammengefasst und ausgebaut werden können. Die Entwicklung langfristiger Maßnahmen, um die Lesekompetenz im Kindesalter signifikant zu verbessern, müsse konsequent in den Fokus der Bildungspolitik rücken.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels:

Wir brauchen jetzt sofort eine bundesweite Strategie zur Entwicklung der Lesekompetenz, die bestehende Formate und neue Maßnahmen zusammenführt. Flickschusterei führt uns nicht weiter. Die Bundesregierung und die Länder wollen gerade große Summen in die digitale Ausstattung und Bildung an den Schulen investieren. Dabei mangelt es bei einem großen Teil der Kinder an der Lesekompetenz, also der Fähigkeit, digitale wie analoge Texte überhaupt zu verstehen. Die Digitalisierung von Schulen muss dringend mit wirksamen Konzepten und langfristigen Maßnahmen zur Förderung der Lesefähigkeit einhergehen, sonst geht man den zweiten Schritt vor dem ersten. Lesekompetenz ist nicht nur grundlegend für die persönlichen Entwicklungschancen, sondern auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und damit für den gelingenden Meinungsbildungsprozess in einer lebendigen Demokratie.“

Kirsten Boie, Autorin:

MEHR von KIRSTEN BOIE:
> Kinderbuch: Schwarze Lügen

Lesen ist eine nationale Aufgabe. Es gibt in einzelnen Bundesländern durchaus Leseförderinitiativen. Diese Konzepte müssen evaluiert und bundesweit koordiniert werden. Auch der Elementarbereich und die Ausbildung der Erzieher und Erzieherinnen gehören dazu. Vor allem aber brauchen wir mehr Grundschullehrer, und das heißt: Wir brauchen mehr Studienplätze und ein Lehramtsstudium, das die neuesten Ergebnisse der Forschung zu erfolgreichen Lehrmethoden einbezieht. Und für die Lehrenden an den Schulen brauchen wir Fortbildungen dazu. Bevor die Länder aufgrund der Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten auf entscheidende Bausteine verzichten, muss sich der Bund engagieren. Es wird sehr viel günstiger, jetzt in die Bildung zu investieren, als später die Folgekosten des Versäumten zu tragen. Das Thema Lesen erscheint im Vergleich zur Digitalisierung altmodisch – dabei ist es viel fundamentaler. Davon, ob die Menschen lesen können, hängt für uns alle sehr viel mehr ab.“

Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland:

Im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abzurutschen – welch ein Armutszeugnis für ein reiches Land! Hier muss dringend gegengesteuert werden, denn die Auswirkungen und Folgekosten für die Gesellschaft werden sonst gravierend sein. Es gefährdet die Demokratie, wenn ein beträchtlicher Teil der Bürger unseres Landes nur noch unzureichend oder gar nicht mehr sinnentnehmend lesen und somit gar nicht oder unzureichend mitreden kann. Demokratie lebt nun einmal von Meinungsfreiheit, vom Recht auf Information und Teilhabe am kulturellen Leben sowie am wissenschaftlichen Fortschritt. Dass die soziale Herkunft, ein sogenannter ‚Migrationshintergrund‘ oder die männliche Geschlechtszugehörigkeit Risikofaktoren darstellen, wenn es um den Erwerb von Lesekompetenz geht, ist absolut nicht hinnehmbar. In keinem Land Europas ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Wenigstens in der Bildung sollten wir Chancengleichheit und Gerechtigkeit verwirklichen.“

– Pressemitteilung, PEN Deutschland vom 06.12.2018 –


Überwachungsexporte: EU-Staaten blockieren Einigung

20.12.2018 – Die EU-Reform für eine schärfere Kontrolle beim Export von Spähsoftware an autokratische Regime droht vorerst zu scheitern. Die Mitgliedstaaten haben sich nicht auf eine gemeinsame Position geeinigt, um den Praktiken der europäischen Überwachungsindustrie endlich ein Ende zu setzen. Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert insbesondere Frankreich und fordert die Regierungen auf, im Januar zumindest die Weichen für einen zügigen Eintritt in die wegweisenden Trilog-Verhandlungen mit Parlament und Kommission zu stellen.

Der Mord an Jamal Khashoggi hat auf traurige Weise wieder einmal bewiesen, wie sehr Überwachung heute mit physischen Gefahren von Journalisten einhergeht. Es ist fahrlässig, dass die europäischen Staaten solche Gefahren sehenden Auges weiter zulassen wollen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Die nächste Möglichkeit, eine gemeinsame Position zwischen den EU-Staaten zu finden, ist nun Anfang Januar. Mihr ergänzt: „Es zählt nun jede Minute, damit die EU im Trilog noch einen Kompromiss vor den Wahlen im Mai findet. Diese Reform ist eine historische Chance für den Schutz der Menschenrechte, den die EU-Staaten nicht leichtfertig verspielen dürfen.“

Wie Reporter ohne Grenzen aus Verhandlungskreisen erfuhr, blockierte zuletzt Frankreich mehrfach eine greifbare Einigung zwischen den EU-Staaten. Diese ist Voraussetzung, um dann mit Parlament und Kommission in den Trilog für die sogenannte Dual-Use-Verordnung zu treten, mit der der Handel von Spähsoftware stärker reguliert werden sollten. Gelingt es, im Januar den Trilog zu starten, wäre es möglich, in dieser Legislaturperiode des Parlaments bis Mai eine Einigung zu erzielen. Und selbst wenn dies nicht gelänge, könnte ein neu gewähltes Parlament den Trilog verhältnismäßig einfach fortsetzen. Ohne gestarteten Trilog besteht hingegen die Gefahr, dass ein neues Parlament selbst eine neue Position finden muss, was den Prozess wieder um Jahre verzögern würde.

WER ENTSCHEIDET, DASS SPÄHSOFTWARE KONTROLLIERT WIRD?

Letzter Streitpunkt ist die Frage, wer entscheiden soll, ob in Zukunft mehr Überwachungstechnologie kontrolliert werden soll. Derzeit besteht die EU-Kontrolle aus Listen mit kontrollpflichtigen Gütern. Das Problem: Auf diesen EU-Listen stehen nur Güter, die bereits in anderen, internationalen Kontrollregimen wie dem Wassenaar-Abkommen gelistet sind. Kommt es hier nicht zu einer Einigung für neue Technologie, kann die EU diese aufgrund der aktuellen Regeln ebenfalls nicht kontrollieren. So blockieren einige Staaten auf internationaler Ebene zum Beispiel seit Jahren die Aufnahme von Systemen zur Vorratsdatenspeicherung, weshalb sie die EU nicht kontrollieren kann.
     Die Reform sieht vor, nun eine neue Liste einzuführen – die sogenannte EU-autonome Liste, die unabhängig von internationalen Abkommen sein soll. Wer aber entscheidet nun, welche neue Spähtechnologie hierauf gesetzt werden soll? Ein im November nach zähen Verhandlungen vorgelegter Entwurf der österreichischen Ratspräsidentschaft schlägt vor, dieses Recht der EU-Kommission zu geben. Dies wäre ein zügiges Verfahren, das es erlaubte, auf technologische Entwicklungen zu reagieren. Gerade beim Handel mit Überwachungstechnologie ist dies wichtig, weil hier ständig neue Produkte auf den Markt.
    
Mitgliedstaaten könnten der EU-Kommission widersprechen, wenn es eine qualifizierte Mehrheit gegen die Kommission gibt. Hiergegen sprach sich dem Vernehmen nach unter anderem überraschend Frankreich aus und verhinderte damit in letzter Minute eine Mehrheit für den österreichischen Kompromissvorschlag. Frankreich schlägt stattdessen vor, es den Mitgliedstaaten in sogenannten legislativen Verfahren zu überlassen. Diese sind jedoch deutlich schwieriger erfolgreich abzuschließen und dauern viel länger.

REFORM IMMER WEITER VERWÄSSERT

Mit dem Zögern riskieren die Mitgliedstaaten das Scheitern einer Reform, die 2016 mit großen Ankündigungen begann und seitdem immer weiter verwässert worden ist. Nachdem das Europäische Parlament im Januar 2018 seine Position zum Kommissionsentwurf aus 2016 vorlegte, mussten sich gemäß dem EU-Gesetzgebungsverfahren die Mitgliedsstaaten hierzu verhalten. Diese Verhandlungen sind geheim, doch im November veröffentlichte Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit netzpolitik.org eine Reihe () interner Regierungsdokumente. Diese zeigten, dass viele Mitgliedsstaaten entgegen öffentlicher Bekundungen in den geheimen Verhandlungen aktiv gegen schärfere Exportregeln zum Schutz der Überwachungsindustrie gearbeitet arbeiten. Insbesondere Schweden und Finnland fielen hier negativ auf, doch auch Deutschland votierte gegen zentrale Verbesserungsvorschläge von Parlament und Kommission.
     In einer () Petition hatte ROG die Bundesregierung und den zuständigen Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, aufgefordert, dass sich Deutschland in der letzten Verhandlungsrunde in Brüssel nochmals klar zu den Menschenrechten bekennt und sein enormes politisches und wirtschaftliches Gewicht nutzt, um den EU-Entwurf nicht zu verwässern.

– Pressemitteilung, ROG vom 20.12.2018 –


RETROSPEKTIVE

Jahresrückblick 2018

Ehrengast Frankfurter Buchmesse: Georgien

Speaking-Corner:
Georgia
– Made by Characters
Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 ist so einzigartig wie sein Alphabet
Seit dem 4. Jahrhundert nach Christus gibt es die georgischencharacters“ – die 33 kunstvoll geschwungenen Buchstaben des weltweit einzigartigen Alphabets, das kürzlich zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Ebenso traditionsreich, vielfältig und einzigartig wiemehr >
12.02.2018


Essay:
Nino Haratischwili:
Was ist Georgien?

Ein Erklärungsversuch

Noch erscheint einem die Frankfurter Buchmesse 2018 weit weg, doch nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse. Georgien ist dieses Jahr Ehrengast, ein Staat, dass für einige Jahrzehnte lediglich als Teil der Sowjetunion galt, ansonsten war es von dermehr >
05.02.2018


Vorstellung:
Zwei georgische Romane vom Autor Lasha Bugadze
Zwischen finanziellem Erfolg und einer Schicksalsgemeinschaft

Lasha Bugadze, geboren 1977, zählt zu den wichtigsten Autoren Georgiens. Seine Romane und Theaterstücke wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Er lebt in Tbilissi und ist dort bekannt für seine Literatursendungen inmehr >
10.04.2018


Speaking-Corner:
Georgien feiert in Leipzig Auftakt zum Literaturprogramm 2018

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse stellt neue Bücher und Autorinnen und Autoren aus Georgien vor
Georgia – Made by Characters“ lautet das Motto des diesjährigen Ehrengasts der Frankfurter Buchmesse (10. – 14. Oktober 2018). In Leipzig feiert Georgien nun den Auftakt seines Literaturprogramms 2018 und stellt einige seiner Charaktere vor – mit 22mehr >
von Frankfurter Buchmesse / 16.03.2018


Endler, Adolf:
Kleiner kaukasischer Divan. Von Georgien erzählen

Auch das Ungeschriebene ist ein Statement
Bevor man den letzten Satz des Buches von Adolf Endler gelesen hat, packt einen die Sehnsucht, man möchte lieber heute als morgen nach Georgien reisen, um dieses spannende Land kennenzulernen. Adolf Endler und Rainer Kirsch waren Ende der 1960er mehr >
08.10.2018


georgischer Schriftsteller:
Beka Adamashvili

Titel ist Programm
Nach seinem Schulabschluss studierte Beka Adamaschwili Journalismus und Sozialwissenschaften an der Kaukasus Universität in Tiflis. Bereits früh begann er Kurzgeschichten für Magazine und Zeitungen zu schreiben, sie wurden teilweise inmehr >
27.02.2018

Literaturpreise

Literaturpreis:
Deutscher Selfpublishing-Preis 2018

Löwenblut“ und „Mikroabenteuer
Am Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse wurde am Mittwoch, den 10.10.2018 der Deutsche Selfpublishing-Preis 2018 vergeben. Der Deutsche Selfpublishing-Preis erfolgt in drei Stufen, ähnlich wie die Vergabe des Deutschen Buchpreises, mit dem Unterschiedmehr >
10.10.2018


Longlist:
Deutscher Buchpreis 2018

Jury wählt 20 Romane für die Longlist aus
Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Romane für die Shortlist aus, die am 11. September 2018 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen dermehr >
Pressemitteilung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels,14.08.2018


Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2018:
Am Vorabend der Preisverleihung
Ein Wagnis: Blick in die Glaskugel
Seit dem der RomanLincoln im Bardo“ von dem amerikanischen Schriftsteller Georges Saunders auf dem Markt ist, weicht das Gefühl von „kenne ich schon“. Bei den diesjährigen 42. Tagen der deutschsprachigen Literatur konnte man sich bestätigt sehenmehr >
07.07.2018


Vorlesewettbewerb 2018:
Siegerin steht fest

Beste Vorleserin Deutschlands 2018
16 Landessiegerinnen undsieger lasen heute beim rbb in Berlin / Rund 570.000 Teilnehmern aus 7.000 Schulen beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2017/18 / Sendung zum Finale am 30. Juni im KiKA. / Die beste Vorleserin Deutschlandsmehr >
21.06.2018


Auszeichnung:
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018 – Autor*innen stehen nun fest

Aleida und Jan Assmann erhalten den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018
Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreisesmehr >
Börsenverein des Deutschen Buchhandels / 12.06.2018


Auszeichnung:
BücherFrau des Jahres 2018

Geht an Buchhändlerin Susanne Martin

Susanne Martin, die frühere Inhaberin der Stuttgarter Schiller-Buchhandlung, leidenschaftliche Buchhändlerin, gut vernetzte Branchenkennerin, engagierte Bücherfrau und Vorreiterin auf analogen wie digitalen Wegen wurde auf der Sitzung des erweiterten mehr >
25.05.2018


Literaturpreis:
Bertolt-Brecht-Preis 2018 geht an die Autorin Nino Haratischwili

Hymne an eine Familiensaga
In diesem 2017 mit großem Erfolg am Hamburger Thalia Theater für die Bühne bearbeiteten Roman schildert Nino Haratischwili den Aufstieg und Fall des Sozialismus von der vorrevolutionären Zeit bis ins Nachwende-Europa aus der Perspektive einer mehr >
20.02.2018


Literaturpreis:
Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2018

Wendezeit
Unabhängig von den Anforderungen des Marktes und unter finanziell gesicherten Lebensumständen ermöglichen sie ihnen, ein nächstes Buchprojekt zu verwirklichen. Am 15. März 2018 bekommen die beiden Schriftsteller Manja Präkels und Flurin Jecker diemehr >
15.02.2018


Literaturpreis:
Peter-Huchel-Preis 2018
Wolkenflug spielt Zerreißprobe
Dieses Jahr erhält der gebürtige tschechische Lyriker, Schriftsteller, Übersetzer, Mediziner und Psychiater Farhad Showghi mit persischer Abstammung den Peter-Huchel-Preis für sein Gedichtband „Wolkenflug spielt Zerreißprobe“ … dem Multitalent Farhad Showghimehr >
02.02.2018

Lesungen

Universität Siegen, Dunkles Gold, read MaryRead, Literaturmagazin online,Lesung:
Lesung mit Mirjam Pressler an der Universität Siegen

Gehobener Schatz

Im Gespräch mit Jana Mikota, Karin Richter und den Studierenden erzählte Mirjam Pressler aus ihrem Leben, wie sie zur Übersetzerin wurdeeher zufällig -, wie sie zum Schreiben gekommen ist – aus einer Idee heraus, die bis heute nicht verwirklicht werdenmehr >
14.11.2018


Stadtbibliothek Siegen, Interkulturelle Tage, 2018, read MaryRead, Literaturmagazin online,Lesung:
In der Stadtbibliothek Siegen las man aus dem Bilderbuch „Pablos Pinata“ von Arzu Gürz Abay im Rahmen der Interkulturellen Tage 2018

Eine Gute Idee…
ein Kinderbuch, quasi frisch erschienen, in mehreren Sprachen vorzulesen. Das Bilderbuch bietet sich geradezu an, es im Rahmen der derzeitigen bundesweiten Interkulturellen Tage vorzustellen, gibt es doch allerlei Gesprächsmöglichkeiten. Die mehr >
08.10.2018


lit.Cologne 2018

lit.Cologne 2018:
Fuminori Nakamura mit seinem Roman „Die Maske“
Human Resources
Das „Wunderkind“ der japanischen Literatur Fuminori Nakamura gab sich am 10. März 2018 bei der LitCologne die Ehre und stellte seinen neuen Roman „Die Maske“ vor. Der inzwischen 41-jährigen Autor, an diesem Abend mehrfach als „Wunderkind“ bezeichnet mehr > von Simone Jawor / 04.04.2018


Literaturfestival für Weltliteratur, Köln, Barbara Köhler, Yoko Tawada, Monique Truong,Morten Søndergaard, Jeffrey Angles, Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Bei Dao, Hiromi Itō, Teju Cole, Anneke Brassinga, Kim Hyesoon, Jan Wagner,Literaturfestival:
Bericht zur Eröffnung der Poetica 4 am 22. Januar 2018

In wechselnden Wassern

Das Farbschema ist durchbrochen. Nach der Poetica 2, die dem Blauen gewidmet war, und der Poetica 3, die ihren Fokus auf das Grüne gelegt hatte, findet in diesem Jahr eine Poetica 4 statt, die zwar nicht farblos, aber doch zumindest nicht farblich festgelegt istmehr >
von Simone Jawor / 25.01.2018


Köln, Raum, Sprache, Ort, WohnenLesung:
Zu Gast im AutorencaféfremdwOrte
Wo wohnen Worte? Wo Worte wohnen!

Bevor auch nur ein Wort zur Literatur fallen konnte, stand das ThemaRaum“ bereits im selbigen, in ganz lebenspraktischer Weise. Denn der Raum, in dem man sich traf, konnte die stetig Ankommenden und ihre Stühle kaum fassen. Der Initiator dermehr >
von Simone Jawor / 10.01.2018


Bücher, über die man spricht

Kinderbuch, ab 8 Jahre:
Rezension, Buchbesprechung, Literaturkritik, Kinderbuch, Roman, 8 Jahre, read MaryRead, Literaturmagazin onlineNaoura, Salah:
Der Ratz-Fatz-x-weg 23

Technische Innovation erleichtert den Alltag!!!????
Den Hausputz in Nullkommanichts erledigt zu bekommen, davon träumen wohl die meisten. Die Firma GRÜNDLICH hat dafür eine Lösung gefunden, sie haben einen Staubsauger entwickelt, der schnell und zuverlässig das Haus von jedem Schmutz befreitmehr >
22.10.2018


Jugendsachbuch:
Jugendbuch, Biografie, Rezension, Buchbesprechung, Literaturkritik, read MaryRead, Literaturmagazin online,Korn, Wolfgang:
Karl Marx. Ein radikaler Denker

Ich bin kein Marxist
Wolfgang Korn zeichnet nicht nur den Lebensweg von Karl Marx nach, sondern er zeigt auch die Nebenschauplätze auf, erklärt in gesonderten kurzen Kapiteln Begriffe und ähnliches, legt einem dabei nahe, dass das Bild über Karl Marx viel mit Friedrich Engelsmehr >
05.09.2018

Roman, ab 14 Jahre:
Roman, Jugendbuch, Rezension, Buchbesprechung, Literaturkritik, read MaryRead, Literaturmagazin online, orange, himmelblau, schwarz,Green, John:
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Gesucht, geschenkt, verliebt
Seit Tagen ist der Multi-Milliardär Russell Pickerl im wahrsten Sinne des Wortes abgetaucht, er wird polizeilich gesucht, es locken 100.000 Dollar „Finderlohn“. Das sorgt für Schlagzeilen in der amerikanischen Stadt Indianapolis. Dabei ist den meisten der mehr >
23.04.2018


Bilderbuch, ab 4 Jahre:
Bilderbuch, ab 4 Jahre, Berglandschaft, read MaryRead, Literaturmagazin online, Rezension, Buchbesprechung, Literaturkritik,Danowski, Sonja:
Smon, Smon

Stille Anziehungskraft
Mit jeder Beschreibung von Smon Smon erscheint einem sofort wieder nicht zutreffend zu sein, man bräuchte dafür eine lange Liste, die vermutlich auch nicht reichen würde, weil man ständig was Neues an ihm entdeckt; das gilt genauso für den gesamten Planeten, aufmehr >
16.04.2018

Rezension, Buchbesprechung, Literaturkritik, Sachbuch, Naturwissenschaft, GeisteswissenschaftSachbuch:
Borckschmidt, Annika & Schulz, Dennis:
Goethes Faust & Einsteins Haken

Auch hier keine Antwort – Der Kampf der Wissenschaften mal anders und doch immer gleich
Geistes- gegen Sozialwissenschaften. Seit man sich von der Vorstellung einer Universalen Bildung und einer untrennbaren Wissenschaft in die Kleinstaaterei hochspezialisierter Disziplinen begeben hat, ist es ein Thema, das immer wieder Generationen vonmehr >
von Simone Jawor / 08.01.2018


Theateraufführung:
Goethes sämtliche Werke – leicht gekürzt


Politisches

Buchregal, Bücher, Bibliothek, read MaryRead, Literaturmagazin online, Loriot, Wladimir Kaminer,Speaking-Corner:
Debatte im Deutschen Bundestag zur Buchpreisbindung
Dauerthema auf europäischer Ebene
Auf europäischer Ebene wird die Besonderheit der Buchpreisbindung in Österreich und Deutschland immer wieder mal diskutiert und infrage gestellt. Dieses Mal war es die europäische Monopolkommission, die die Monopolstellung der Buchpreisbindung im mehr >
14.12.2018

2. April 2018:
Internationaler Kinderbuchtag

Im Buch ist das Kleine groß
Am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen (1805 – 1875), wird jährlich der Internationale Kinderbuchtag gefeiert. Dieser Aktionstag wurde 1967 vom International Board on Books for Young People (IBBY) ins Leben gerufen, um Freude am Lesen zumehr >
29.03.2018

Speaking-Corner:
Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2018 mit Ausblick auf die Leipziger Buchmesse
Meine Meinung zählt

Gesellschaftliche Veränderungen, Fake News und Hasskommentare: Politische Bildung von Kindern und Jugendlichen ist angesichts der aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft und Medien eine zentrale Herausforderung für die Buchbranche, Bildungsinstitutionen und
mehr > 09.03.2018


GESTORBEN

Ast, Moos,„Das eigentlich charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit.“
Franz Kafka

Wilhelm Genazino

* 22.01.1943        † 12.12.2018

Wilhelm Genazino gehörte zu einer der schärfsten Beobachter unserer Zeit. Stundenlang konnte er sich an einem Ort aufhalten und tat vor allem eines: Menschen beobachten, nicht als Stalker, vielmehr um sie zu verstehen und vielleicht auch sich selber ein Stück mehr zu begreifen.
     Zuletzt erschien von Wilhelm Genazino der Roman „Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze“, publiziert im Hanser Verlag.

Im sogenannten Klappentext heißt es:

Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der „Ehefrau“ nicht von Anfang an die „Ehemalige“, das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert. Vielleicht muss der Mann die Probe aufs Exempel machen mit allen Frauen, die er im Leben kannte, und die Vergangenheit handfest bewältigen. Die Gelegenheit wird sich bieten.

Literatursalon, 2018-12-30, Und wieder ist ein Jahr vergangen, RomanWilhelm Genazino: Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
Roman
gebunden
176 Seiten
Format (H x B x T): 211 x 134 x 20 mm
Gewicht: 296 g
erschien: 29.01.2018
Verlag: Hanser
ISBN: 978-3-446-25810-5
Preis: 20,00 € (D), 20,60 € (A)


GEDENKZEIT

Vor zwanzig Jahren, am 30. Dezember 1998 starb der spanische Künstler, Dichter, Dramatiker und Schriftsteller Joan Brossa i Cuervo im Alter von 79 Jahren. Vieles schrieb er in katalanischer Sprache, vor allem seine Gedichte, die ein umfangreiches Werk bilden.

AUSGEZEICHNET

Literaturpreis:
Stadtschreiberin Mainz 2019: Eva Menasse

Gegen rechte Hetze
Neben ihren vielbeachteten Romanen nimmt sie teil am gesellschaftlichen Geschehen, beobachtet und bezieht Stellung. Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2017 an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood sprach sie in ihrermehr >
28.12.2018


TERMINE

siehe: Literatursalonausgabe im PDF-Format unter Veranstaltungen

GEDICHTET

Gedicht, Feuerwerk, Silvester, Nacht, read MaryRead, Literaturmagazin online,Fontane, Theodor:
Und wieder hier draußen ein neues Jahr
Und wieder hier draußen ein neues Jahr – / Was werden die Tage bringen?! / Wird’s werden, wie es immer war, / Halb scheitern, halb gelingen? // Wird’s fördern das, worauf ich gebaut, / Oder vollends es verderben? / Gleichviel, was es im Kessel braut, / Nurmehr >
eingestellt am 30.12.2018


LITERATURFLUG

Wie jede Woche durchstöbern wir das Internet nach Lesenswertem, Wissenswertem und ähnliches. Dieses Mal habe wir für Sie:

(): Bestseller, herausgegeben vom Börsenblatt des Deutschen Buchhandels

Andreas Platthaus (): Schlusspunkt des Jahres, aber kein Schlusspunkt für Sfar

Zum Nachhören:
Arno Geiger über seine Schriftstellerexistenz ():
Geld und Risiko.
Arno Geiger im Gespräch mit Vladimir Balzer, Deutschlandfunk Kultur

Zum Anschauen:
Warum findet man Mathematikerinnen und Astronautinnen in der herkömmlichen Kinder- und Jugendliteratur so selten? Im zweiten Band des Erfolgsbuches „Good Night Stories for Rebel Girls“ treten sie jedoch zahlreich auf.
ZDF aspekte widmete sich diesem Thema (): Beitrag anschauen


AUCH DAS NOCH

J. K. Rowling ist zurück

So ziemlich jeder kann sich an den berühmten Zauberer Harry Potter erinnern, doch deutlich weniger wissen, dass die ein und dieselbe Schriftstellerin Kriminalromane unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht. Warum J.K. Rowling ein Pseudonym verwendet? Nach dem Hype um Harry Potter wollte sie es genau wissen: ist sie tatsächlich die Schriftstellerin, die mehr als über literarisches Handwerkzeug verfügt oder nicht und so kam sie auf die glorreiche Idee, ihre Kriminalromane unter einem anderen Namen an die Verlage zu senden. Und es erging ihr dabei ähnlich, wie bei den ersten Harry Potter Bänden: zunächst wurde sie von zig Verlagen abgelehnt. Offensichtlich gehört es inzwischen zum Alltag, dass gute Autorinnen und Autoren von Verlagen nicht direkt erkannt werden.
     Ihr neuer Kriminalroman „Weißer Tod“ spielt in London und auch das Parlament ist irgendwie in dem Fall verwickelt.

Im sogenannten Klappentext heißt es:
Ein verstörter junger Mann bittet den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Strike ist beunruhigt: Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …

Literatursalon, 2018-12-30, Und wieder ist ein Jahr vergangen, Kriminalroman, J.K. Rowling,Robert Galbraith: Weißer Tod
Originaltitel: Lethal White (Cormoran Strike 4)
Übersetzung aus dem Englischen: Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz
Kriminalroman
gebunden
864 Seiten
Format (H x B x T): 221 x 145 x 60 mm
Gewicht: 1000 g
erschien: 27.12.2018
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0698-8
Preis: 24,00 € (D), 24,70 € (A)


DAS FAST ALLERLETZTE WORT

Prost Neujahr!

Natürlich: Rituale können hilfreich sein, geben einem Struktur, zuweilen sind sie aber auch seltsam. Silvester ist so ein Ritual, nein, ich meine nicht, dass man das alte Jahr mit viel Krach und Feuerwerk verabschiedet und damit zugleich das neue Jahr begrüßt, nein, das meine ich nun wirklich nicht. Seltsam ist aber, dass kurz nach Neujahr in etlichen Medien eine der Schlagzeilen lautet: In Deutschland wurden für Silvester soundsoviel Euro ausgegeben. Darauf folgt meistens ein moralischer Appell, der klanglos ins neue Jahr verklingt. Dieses Ritual ist demnach völlig sinnlos, aber nicht nur das, würde man auf diese Artikel verzichten, könnte man jede Menge Papier und Druckerschwärze vermeiden, man täte der Umwelt was gutes.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und besuchen sie uns so oft sie können und wollen unsere Website, die verzichtet garantiert auf wertvolles Papier und Druckerschwärze.

Falls Sie sich mal wieder über eine Lektüre ärgern:

Bücher haben Kanten, um das Denken anzustoßen.


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